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Landesliga 4

Mesums Ugur Birdir darf am Samstagabend seine feine Technik an der Torwand des ZDF-Sportstudios beweisen.

Birdir geht entspannt an die Torwand


von Marc Klein

(04.02.20) Nach Dennish Sriskandarajah (TuS Recke), Luke Vette (1. FC Gievenbeck II), Kai Sandmann (Amisia Rheine) und Isse Sander (GW Gelmer) ist Ugur Birdir innerhalb eines Jahres der fünfte Spieler aus dem Heimspiel-Land, der an die ZDF-Torwand des Aktuellen Sportstudios eingeladen wurde. Birdir gewann das Voting mit seinem unglaublichen Öffnet externen Link in neuem FensterSitz-Lupfer-Tor (ab 9:50 Minuten) bei den Rheiner Stadtis. Wir haben mit dem 30-Jährigen über seine Ziele an der Torwand, im Meisterschaftskampf und seine Zukunft in Mesum gesprochen.

 

Hallo Ugur, wie hast du davon erfahren, dass du für das Torwandschießen im Aktuellen Sportstudio nominiert worden bist?
Birdir:
In der letzten Woche habe ich von unserem Sportlichen Leiter Michael Gordalla erfahren, dass er das Video von meinem Treffer als Bewerbung eingereicht hat. Zwei Tage später habe ich dann ebenfalls von Michael die Nachricht übermittelt bekommen, dass ich tatsächlich das Voting gewonnen habe. Wenig später hatte ich auch schon eine Mail vom ZDF mit sämtlichen Informationen erhalten.

Wie viele Treffer hast du dir als persönliches Ziel gesetzt?
Birdir: Ich mache mich da jetzt nicht verrückt. Es ist eine coole Sache, dass ich mit 30 Jahren noch einmal die Möglichkeit habe, so ein Ereignis mitnehmen zu dürfen. Große Möglichkeiten, an der Torwand zu trainieren, habe ich aufgrund meiner Arbeit und der Vorbereitung mit Mesum auch nicht mehr. Ich schaue dem Event deshalb ganz entspannt entgegen und freue mich über jeden Treffer, den ich erziele. Sollte es nicht für einen Treffer reichen, ist auch das nicht so dramatisch.

Weißt du denn schon, gegen welchen Profi oder welchen "Promi" du antreten darfst?
Birdir:
Gegen wen es geht, weiß ich leider noch nicht. Vielleicht habe ich ja das Glück und ich muss gegen einen Handballer antreten, der nicht ganz so viel Gefühl im Fuß hat. (lacht)


Dein Lupfer aus dem Sitzen heraus war ein Tor, was man jetzt so nicht jeden Tag sieht. Was waren deine ersten Gedanken nach deinem Treffer?
Birdir: Auf eurem Video ist gut zu sehen, dass ich das Tor eigentlich ganz anders schießen wollte. Dadurch, dass ich allerdings vor dem Schuss ausgerutscht bin, blieb mir keine andere Möglichkeit, als es mit dem Lupfer auszuprobieren. Ein bisschen Gefühl in meinen Beinen habe ich ja, deswegen habe ich dann spontan den Heber ausgepackt und war am Ende natürlich froh, dass er so gut geklappt hat.

Warst du nach deinem Traumtor deshalb weniger überrascht, dass du zum Besten Spieler der Stadtmeisterschaften ernannt worden bist? Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für dich?
Birdir:
Generell habe ich an dem Tag schon gemerkt, dass ich gut drauf war. Ich bin, wenn man das noch so sagen kann, eher der Typ Straßenfußballer von früher und deshalb liegt mir die Halle auch ziemlich gut. Nach dem Tor sind meine Hoffnungen auf die Auszeichnung natürlich gestiegen, aber ich wusste auch, dass noch andere gute Spieler in der Halle waren. Am Ende hat es mich sehr gefreut, dass ich auf meine alten Tage im Fußball noch einmal so einen Einzeltitel entgegen nehmen durfte.

Die Rückrunde fängt bald wieder an. Was sind deine Ziele mit dem SV Mesum?
Birdir:
Persönlich habe ich ganz klar das Ziel, in die Westfalenliga aufzusteigen. Meiner Meinung nach haben wir den besten Kader der Liga und wir werden alles versuchen, den Aufstieg noch zu packen.

Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick auf die neue Saison: Bleibst du dem SV Mesum erhalten oder wie sehen deine Pläne aus?
Birdir:
Verlängert habe ich noch nicht. Aufgrund meiner Selbstständigkeit muss ich eventuell etwas kürzer treten. Das wird sich endgültig aber erst im März klären. Der Verein weiß Bescheid und gibt mir auch die notwendige Zeit, um alle Kriterien abzuwägen. Meine erste Anlaufstelle ist und bleibt aber der SV Mesum.  



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