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Altenberges Felix Risau (l.) hätte zweimal das 3:0 machen können, Roxels Daniel Lahav hatte seinerseits auch mindestens eine richtig gute Einschussmöglichkeit.

Altenberges linke Seite macht den meisten Dampf


Von Fabian Renger

(03.11.19) Wir erkennen ein Muster! Der TuS Altenberge besiegte den BSV Roxel mit 3:1 (2:0) und alle drei Tore hatten ihren Ursprung auf der linken Bahn. Christian Hölker und Malte Greshake verrichteten dort einen exzellenten Job. Zu diesem Fazit kam auch Altenberges Coach André Rodine:"Das Duo auf der linken Seite hat super funktioniert!" Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch: Rodine und Co. hätten auch alles viel entspannter haben können - und Roxel litt unter einer Kommunikationsschwäche.

"Altenberge hat absolut verdient gewonnen, wir haben viel zu viel vermissen lassen", monierte BSV-Trainer Sebastian Hänsel. Seine Kritikpunkte umfassten unter anderen die Punkte Robustheit und den Punkt der Kommunikation. Diese war zwischen den einzelnen Verbünden entweder nicht vorhanden oder nur mangelhaft. Das Ende vom Lied: Stellungsfehler, die so nicht hätten passieren müssen, und Gegentore, die nicht so fallen würden.

Zwei Greshake-Vorlagen

Beim 1:0 flankte Greshake von links rein, Kevin Behn vollstreckte per Kopf (6.); beim 2:0 war es eine flache Variante. Diesmal hielt Jannick Hagedorn seinen Fuß rein (22.). Bis dato hatte der TuS viel im Griff, überzeugte auch mit einer hohen Laufleistung. Er verpasste jedoch die dritte Bude: Kevin Behn oder Steffen Exner hätten die Gelegenheit dazu gehabt.

Und irgendwann, so um die 40. Minute herum, wendete sich das Blatt. "Wir haben uns gehen lassen", erzählte Rodine. Was er meinte: Seine Jungs setzten nun vemehrt aufs falsche, weil lange oder hohe Pferd. "Das kannst du machen, wenn du einen Daniel Seidel vorne drin hast....", so Rodine. So jemanden hat er nicht.

Risau zu spendabel

Doch er hatte halt Glück, dass vom Gast nicht sonderlich viel kam. Von einem Ajoscha Kottenstede-Abschluss, der am Pfosten endete, mal abgesehen. "Wir waren nicht zwingend genug", so Hänsel. In der zweiten Halbzeit wurde das nicht unbedingt besser, weiterhin fehlte es den Gästen an der zündenden Idee im vorderen Bereich. Altenberge verteidigte engagiert , agierte allerdings zugleich spendabel: Felix Risau ließ zwei Megamöglichkeiten aufs 3:0 aus und Roxel am Leben.

Das bedankte sich: Kottenstede wird im Strafraum gefoult, der Ball trudelt ins Tor. Schiri Daniel Kandziora hat jedoch bereits abgepfiffen und auf den Punkt gezeigt. Von dort trifft Endrit Sojeva (77.). Der Aufgalopp zu den Schlussakkorden: Den ersten setzte Roxels Daniel Lahav, der am Aluminium scheitert. Kurze Zeit drauf war dann wieder Feuer frei auf der linken Seite angesagt. Dort setzte sich Christian Hölker, linker Teil der Fünferkette, durch und netzte ein (90.). Ende im Gelände!

TuS Altenberge - BSV Roxel 3:1 (2:0)
1:0 K. Behn (6.), 2:0 Hagedorn (22.)
2:1 Sojeva (77./FE), 3:1 Hölker (90.)



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