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Kevin Schöneberg gibt bei Westfalia Kinderhaus durchaus auch mal den Ton an.

"Wir sind viel reifer geworden"

Von Fabian Renger

(14.02.20) Kevin Schöneberg ist ein optimistischer Zeitgenosse. Der 34-jährige Kicker von Westfalia Kinderhaus ist sich sicher: In der Rückrunde kann beim Landesliga-Spitzenreiter doch eigentlich nicht mehr so viel schieflaufen. "Wenn es diesmal nicht klappt, müssten wir schon einiges falsch machen", erklärt der Ex-Profi. Zuversicht und Selbstbewusstsein: Eine gesunde Basis, um Erfolg zu haben.

"Wir sind als Mannschaft viel, viel reifer geworden und werden nicht mehr so schnell nervös", analysiert Schöneberg. "In allen Bereichen!" In der Vorsaison holte die Mannschaft oft nur die Zähler, die sie holen muss, und sammelte wenige Bonuspunkte. Erst ein kleiner Schlussspurt spülte Kinderhaus seinerzeit in die oberste Landesliga-Etage und ins Relegationsspiel. Da ging den Münsteranern gegen den FSV Gerlingen der Stift.

Auch mal dreckige Dreier

Das ist Schnee von gestern. Abgehakt. Kinderhaus wirklich deutlich gefestigter im Kopf. "Wir haben in diesem Jahr einige Spiele dreckig gewonnen", findet Schöneberg. Als Beispiel nennt er das Öffnet externen Link in neuem FensterRückspiel in Mesum, als die Westfalia miserablen äußeren Bedingungen zum Trotz einen 1:0-Erfolg einfuhr und den ärgsten Widersacher auf dessen eigenem Platz in Schach hielt. Solche Begegnungen wären im Vorjahr womöglich verloren gegangen.

Druck gibt es sowieso keinen - dafür aber eine stimmige Atmosphäre. "Ich habe selten so einen Zusammenhalt erlebt", sagt Schöneberg. Er selbst ist Teil des Mannschaftsrates, hinter Nick Rensing und Jonas Kreutzer mehr oder weniger dritter Kapitän. "Ob ich die Binde am Arm habe, ist nicht ausschlaggebend", ist dem erfahrenen Mann das Textilstück mehr oder weniger aber wumpe. Sein Wort hat in der Kabine so oder so Gewicht, mitführen ist selbstverständlich für ihn.

"Gute Hierarchie"

Was auch stimmt bei der Westfalia, ist das Mannschaftsgefüge. Kaliber wie Schöneberg gibt's einige, ein Corvin Behrens wären da einerseits beispielhaft zu nennen; junge, hungrige Spieler wie einen Jürgen Venikh oder Rui Petro Guimares gibt es aber auch auf der anderen Seite genug. Auch hier stimmt die Mischung. "Wir haben eine gute Hierarchie", lobt Schöneberg. Er selbst würde übrigens gerne weiter machen bei der Westfalia - am liebsten in der Westfalenliga. Das letzte Wort darüber ist aber noch nicht gesprochen, erst einmal hat er eh Wichtigeres zutun: Mit uns anschwitzen nämlich!

BSV Roxel - Eintracht Ahaus (So., 15 Uhr)
In Ahaus krempeln sie den Laden hinsichtlich der neuen Saison regelrecht auf links. In Roxel ist es derweil diesbezüglich relativ ruhig. Das Kleeblatt bekommt in jedem Fall ein cooles neues Trainerduo. Immerhin verraten Öffnet externen Link in neuem Fensterdie Kollegen der WN, dass sich Langzeitverletzte wie Lukas Kintrup und Max Mümken langsam auf dem Wege der Besserung befänden. Die Testspiele beider Teams verliefen zumeist positiv. Roxel schlug beispielsweise gar den TuS Hiltrup, Ahaus holte gegen die SpVgg Vreden immerhin ein 0:0.
Hinspiel: 2:0 BSV Roxel
Heimspiel-Tipp: 2:2
Schöneberg: Ein interessantes Duell. 2:0.

TuS Altenberge - Werner SC (So., 15 Uhr)
Gerrit Brinkmann, Ex-Kinderhaus-Kicker Luca Jungfermann sowie Jan-David Volmering: Hosianna, was haben sie sich da für Kicker in Altenberge in der Winterpause an Land gezogen. Zudem ist Kapitän Henrik Wilpsbäumer von seinem Auslandssemester zurückgekehrt. Also am Personal können es Übungsleiter André Rodine und Co. künftig nicht mehr festmachen, falls es nicht läuft. Torfreudig war der TuS in der Vorbereitung sowieso: 23 Treffer gelangen in fünf Spielen. Werne traf nur siebenmal in vier Partien. Aber wir wissen ja alle: Testspiele sind Testspiele. Wobei WSC-Trainer Lars Müller ein wenig auf die Bremse tritt und Öffnet externen Link in neuem Fensterdas hohe Lied der Verletzungssorgen singt...
Hinspiel: 1:0 für Werne
Heimspiel-Tipp: Altenberge ist richtig gut in Form. 2:1.
Schöneberg: 1:2

SV Herbern - SG Borken (So., 15 Uhr)
Ach herrje. Wir bleiben bei Vorbereitungsspielen. 6:1 (!) vermöbelte Herbern neulich den SuS Neuenkirchen. Das ist natürlich mal eine Aussage. Holger Möllers musste am Dienstag seine Jungs erstmal einfangen, wie er den Kollegen erzählt. Öffnet externen Link in neuem FensterLarifari lautete dort der Vorwurf. Gar nicht gut. Ebenfalls gar nicht gut: Whitson ist noch nicht zurück, könnte noch etwas dauern, bis der Torjäger aus der Heimat zurück fliegt.
Hinspiel: 2:2
Heimspiel-Tipp: 1:0
Schöneberg: 2:2.

Westfalia Gemen - RW Deuten (So., 15 Uhr)
Feuer wollte Westfalias Trainer Jan Winking in den letzten Einheiten der Woche entfachen, damit seine Truppe nur so brennt auf den Jahres-Pflichtspielstart gegen Deuten. So steht es auf der facebook-Seite der Westfalia geschrieben. Ob's geklappt hat? Was ganz nicht geklappt hat: Die Titelverteidigung bei der Borkener Hallen-Stadtmeisterschaft, da wurde die Winking-Bande "nur" Zweiter. So ein Jammer. Und in Deuten so? Da ist heute Abend Vereinsjugendtag. Klingt wichtig. Noch viel wichtiger: Die Erste der Truppe Öffnet externen Link in neuem Fensterbekommt ein neues Trainerduo. Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski werden die Truppe übernehmen.
Hinspiel: 2:2
Heimspiel-Tipp: 1:2
Schöneberg: 0:1

Viktoria Heiden - Westfalia Kinderhaus (So., 15 Uhr)
Die Vorbereitung in Kinderhaus verlief ganz gut. Zum Abschluss gab es ein 1:1 gegen den 1. FC Gievenbeck, davor u.a. ein 2:2 gegen GW Nottuln. Gegen den Ex-Verein von Schöneberg und Behrens, Nord-Regionalligist BSV Rehden, sah die Elf von Marcel Pielage zwar ergebnistechnisch kein Land. Aber Schöneberg hob das Positive des 1:5 hervor:"Wir haben gemerkt, dass wir fußballerisch durchaus mithalten können." Wer die Tore am Wochenende macht, ist ihm indes wurscht. "Ich bin nicht so der Torjäger...", sagt Schöneberg lachend. Aber wenn dann mal einer aus der Distanz reingeht, da hätte er auch nix gegen. Naja: Wer hätte das schon?
Hinspiel: 7:0 für Kinderhaus
Heimspiel-Tipp: 0:2
Schöneberg: 0:3

TuS Wiescherhöfen - SV Dorsten-Hardt (So., 15.15 Uhr)
Aufregende Tage waren das beim TuS Wiescherhöfen Ende Januar. Steven Degelmann bat um die sofortige Freigabe, um als Trainer zur Hammer SpVg wechseln zu dürfen. Sebastian Wessel übernahm pronto. Ruhe ist was anderes. Das Spiel ist was für Abstiegskampf-Liebhaber: Wiescherhöfen ist Vorletzter, Dorsten Letzter.
Hinspiel: 3:0 für den TuS
Heimspiel-Tipp: 2:3
Schöneberg: 1:1



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 19    65:11 55  
2    TGK Tecklenburg 20    81:24 51  
3    SV Bösensell 19    49:10 49  
4    Neuenkirchen II 20    71:25 46  
5    Arm. Ibbenbüren 19    63:31 45  

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