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Nils Wiethölter (l.) hat beim SV Mesum schon alle Mannschaftsteile einmal durch in dieser Saison.

Wiethölter macht das schon


Von Fabian Renger

(27.09.19) Wir dachten, es seien Floskeln. Diese Sätze bei Neuzugängen. Von flexibel einsetzbaren Spielern, vom Allrounder. Doch es gibt ihn wirklich, den Prototypen eines Alleskönners. Sein Name: Nils Wiethölter.

26 Jahre jung ist er, seit Sommer 2018 streift er sich das Trikot des SV Mesum über und in dieser Saison hat er dort beinahe alles durch. Linksaußen, Rechtsaußen, Zehner, Achter, selbst als linker Abräumer in einer Fünferkette stellte ihn Coach Marcel "Cello" Langenstroer aufs Feld. Der Wiethölter, der macht das schon. "Ich bin relativ beidfüßig", erklärt dieser den Hintergrund dieser allwöchentlichen Positionsveränderung. "Und es ist ja schon eine gewisse Wertschätzung vom Trainerteam."

Das Tor ist ihm sonst fremd

Neuerdings macht dieser Wiethölter als Stürmer auf sich aufmerksam. Notgedrungen, zugegeben. Michael Egbers ist mit einem Kreuzbandriss erstmal zum Zuschauen verdammt, Felix Kamphues war zuletzt im Urlaub. Aus der Not eine Tugend machen, hieß es im Hassenbrock. Und aus Nils Wiethölter kurzerhand einen Torjäger. "Ich weiß eigentlich nicht, wo das Tor steht", gibt er zu Protokoll.

Doch davon ist wenig zu spüren, seine Knipser-Werte sind fast schon unheimlich. In den vergangenen drei Partien butzte er jeweils einmal. "Ich hab aktuell einen Lauf und auch gewissen Bock und Ehrgeiz, zu knipsen", sagt Wiethölter. Das kann man so sagen und ist gar nicht so übel für jemanden, dessen Hauptaufgabe normalerweise darin besteht, Tore vorzubereiten oder den vorletzten Pass zu spielen. Denn die Arbeit als Zehner, das ist seine Lieblings-Aufgabe.

Tore? Zweitrangig...

Als Goalgetter trat er indes selten in Erscheinung. In der Westfalenliga war Wiethölter viermal zur Stelle. Klingt nicht viel, ist auch kein Weltuntergang. "Über Tore definiere ich mich nicht", erklärt er.  Manchmal tut es Wiethölter aber auch mal weh. Meistens sind's nur kleinere Verletzungen. Am Sonntag gegen Herbern hat er wieder ein paar blaue und grüne Flecken davon getragen. Aber Wiethölter ist hart im Nehmen, arbeitet er schließlich bei der Kripo in Rheine. Nur tippen hat er nicht drauf. "Bei Kicktipp bin ich sehr schlecht", gibt er lachend zu. Nun gut. Vielleicht doch kein Alleskönner.

 

Westfalia Gemen - SV Mesum (So., 15 Uhr)
Über den Gegner, der vergangene Woche in Kinderhaus unter die Räder kam, weiß Wiethölter zumindest, dass der ziemlich viel junges Gemüse in seinen Reihen hat. Das ist in Mesum nicht der Fall. Die Mesumer imponieren mit ihrer abgezockten Spielweise in dieser Saison. So kamen dann zuletzt auch zwei 3:0-Erfolge in Senden und gegen Herbern zustande. Obgleich: Übermäßig überragend waren diese Spiele nicht einmal. Aber eben effektiv. "Wir müssen das Spiel noch etwas dominanter gestalten", findet Wiethölter, der auch weiß, wem sie im Hassenbrock die vergangenen Siege zu verdanken haben. "Philipp Parlow ist bärenstark in Form", schickt er Grüße an den Torwart. Ach, nur das Trainerteam scheint bekloppt zu sein: Am Samstagmorgen steht eine Trainingseinheit ein. Stellen wir uns nicht so geil vor. Aber nun gut. Wir müssen ja nicht mitmachen...
Wiethölter: 2:1 für uns.
Heimspiel-Tipp: Mesum, das am Donnerstagabend ein Testspiel gegen den FCE mit 1:6 verlor, schlägt Gemen 3:0.

SV Herbern - SC Altenrheine (So., 15 Uhr)
Still und heimlich ist der SV Herbern herunter gepurzelt in der Tabelle. Seit dem 3:0 am ersten Spieltag gegen den SV Dorsten-Hardt wartet die Truppe von Coach Holger Möllers auf einen Dreier. Das ist gar nicht gut. In der Öffnet internen Link im aktuellen FensterVorwoche war auch Mesums Co Dino Mattick angetan von der Möllers-Gang. Der SVH-Übungsleiter Öffnet externen Link in neuem Fensterwünschte dich derweil endlich mal wieder eine 1:0-Führung. In Altenrheine fanden sie unter der Woche mit Marc Wiethölter den Öffnet internen Link im aktuellen FensterNachfolger für Daniel Apke. Der dürfte das sicherlich registriert, sich aber vielmehr mit dem Öffnet internen Link im aktuellen Fenster1:5 gegen Senden beschäftigt haben. "Das muss schnell raus aus den Köpfen", sagte er am Sonntag. Personell sind die am Kanal übrigens von der ganz schnellen Sorte: Sowohl Lennart Theismann als auch Joel Flasse sagten jetzt bereits zu, auch unter Wiethölter für den SCA aufzulaufen. Was Sportleiter Marcus Hornung beglückt:"Wir sind froh, dass wir zwei so junge, talentierte Spieler frühzeitig überzeugen konnten, auch in der nächsten Spielzeit den sportlichen Weg mit uns gemeinsam zu gehen."
Wiethölter: Herbern fehlt noch etwas diese erwachsene Spielweise. Aber die gewinnen: 2:0.
Heimspiel-Tipp: Psychologe Apke hat alles gegeben, die Altenrheiner müssen jedoch abermals sich den Mund abwischen und weiter machen. Herbern gewinnt das Spiel 3:1. Der SCA geht aber nach guter Leistung mit erhobenem Haupt vom Platz.

VfL Senden - Viktoria Heiden (So., 15 Uhr)
André Bertelsbeck und seinen Männern des VfL dürften tonnenweise Steine vom Herzen geplumpst sein. Endlich der erste Sieg. Gleichzeitig fünf Hütten. War das der Beginn einer Serie? Wäre der Truppe zu wünschen. Allerdings mahnte der Trainer gleichzeitig, jetzt nicht in überbordende Euphorie zu verfallen. Apropos Serie starten: Das haben die Heidener drauf. Nach desaströsen Start holten sie in den vergangenen vier Spielen alle acht Zähler. Vielleicht gibt die Viktoria dem VfL ja Tipps.
Wiethölter: 3:0
Heimspiel-Tipp: Jau. Senden startet eine Serie. Diesmal hält - zur Zufriedenheit Bertelsbecks - die Null und Keeper Johannes Brückner hat auch mal einen ruhigen Tag. 2:0. Sehr saubere Geschichte. Kleiner Statistik-Hinweis: Im direkten Duell hat noch nie die jeweilige Auswärtsmannschaft gewonnen. Wir können also gar nicht daneben liegen. Wenn doch, dann tippe ich ab sofort bis zur Winterpause nur noch auf Senden.


TuS Altenberge - Eintracht Ahaus (So., 15 Uhr)
Sich auch mal mit einem Punkt zufrieden geben. Das war das, was der TuS Altenberge aus dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterSpiel in Heiden mitgenommen hat. Genügsamkeit ist das nicht, nein, der TuS geht ruhig einen Schritt nach dem anderen. Es bleibt aber irgendwie schon kurios: Das Torverhältnis von 3:8 (!) nach sechs Spieltagen sucht wohl weiterhin seinesgleichen. Hinten dicht, vorne auch. Und immer noch zeigt der Zähler keinen Sieg an. Es wird Zeit. Doch Coach André Rodine blieb in den vergangenen Wochen stets ein ruhiger Vertreter und hatte noch überhaupt keinen Bock, alles schlecht zu machen. Guter Ansatz, guter Mann. Mit der Eintracht kommt derweil der Öffnet internen Link im aktuellen Fenstertotale Gegenentwurf ins Hügeldorf. 18 eigene Treffer, 16 kassierte Tore. Das ist schon heavy. Frank Wegener scheint ein von Fan Harakiri-Fußball zu sein. Auch das ist ein guter Ansatz, auch ihn mögen wir.
Wiethölter: Altenberge ist einfach mal dran. 2:1
Heimspiel-Tipp: Boah. Wie endet dieses Match? Eigentlich unmöglich hervorzusagen. Weil man beim TuS nie damit daneben liegt: 1:1. Immerhin, Herr Wegener, das ist doch mal entspannter für die Nerven. Ist doch auch mal schön.

RW Deuten - SG Borken (So., 15 Uhr)
Kollege Martin Ilgen von der Borkener Zeitung hat den Rechenschieber rausgeholt. Sechs der sieben Borkener Hütten in dieser Spielzeit hat Bastian Bone geschossen. Macht zusammen gerechnet 86 Prozent aller Borkener Buden. Daher tauft der Kollege den Club nun um Öffnet externen Link in neuem Fensterzur SG Bone. Mehr möchten wir zu diesem Thema nicht beitragen. Charmanter Titel. Deuten verlor in den beiden vergangenen Begegnungen derweil etwas am Esprit der ersten Spiele und unterlag Dorsten und Ahaus. War's das mit der Aufstiegs-Euphorie?
Wiethölter: 1:2
Heimspiel-Tipp: 1:2. Bone butzt zweimal. Wer auch sonst?! (Übrigens: Die 86 Prozent hätte ich auch noch ausrechnen können, es sind genau 85,71 Prozent. Schöne Grüße an meine ehemaligen Mathelehrer!)

BSV Roxel - Werner SC (So., 15 Uhr)
Ob wir schuld waren? Wir hoffen nicht! Gerade hatten wir Öffnet internen Link im aktuellen Fensterdie Erfolgsserie des WSC durchleuchtet, schon Öffnet externen Link in neuem Fensterverliert die Truppe von Lars Müller erstmalig. Aber es ist so wie in der ersten Beziehung: Irgendwann ist dann auch mal Schluss, so schön und erquickend die Zeit im Vorfeld auch gewesen sein mag. Knaller-Überleitung: Denn Roxel genoss am Sonntag sicherlich auch die Spielfreiheit. Die Kleeblätter dürften dementsprechend ausgeruht ans Werk gehen. Vor allem - und das müssen wir wirklich mal hervorheben! - spielten trotzdem keine Stammkräfte in der A-Liga-Zweiten. Einzig die beiden Kurzarbeiter der Landesliga, Bastian Boch und Paul Varnhagen, kamen dort auf ihre Kosten. Das ist ehrenhaft, BSV!
Wiethölter: 1:1
Heimspiel-Tipp: Wir bleiben bei der ersten Liebe. Liebeskummer vergeht nicht so fix. Daher bekommt Werne den nächsten Schuss vor den Bug und verliert nochmal. Kräftig, deftig - 1:0.

TuS Wiescherhöfen - Westfalia Kinderhaus (So., 15 Uhr)
Ob sie sich in Wiescherhöfen wohl Trikots gebastelt haben mit dem Aufdruck "Werne-Bezwinger"? Halten wir für nicht ausgeschlossen. Kinderhaus-Coach Marcel Pielage verlebte derweil einen richtig ruhigen Sonntag. Seine Mannschaft lieferte ab, hielt die eigenen Linien schön eng zusammen und machte dann noch Simon Winter Öffnet internen Link im aktuellen Fensterdas Anschwitzen zunichte. Der hatte vollmundig auf ein 5:0 der Westfalia gesetzt, damit der nicht abhebt, ließen die Pielage-Jungs in der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchlussminute noch einen Gegentreffer durch. Auch das ist ehrenhaft. Und höchste Kunst der Psychologie...
Wiethölter: 1:4
Heimspiel-Tipp: 0:3



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 14    48:10 40  
2    SV Bösensell 14    39:9 37  
3    TGK Tecklenburg 14    54:16 33  
4    Neuenkirchen II 14    52:16 33  
5    Arm. Ibbenbüren 14    45:20 33  

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