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Altenrheine mimt den Liga-Psychologen

 

Von Fabian Renger

(29.09.19) Daniel Apke brachte es auf den Punkt. "Wir sind der absolute Psychologe für diese Liga." In der Woche zuvor half der von Apke gecoachte SC Altenrheine dem VfL Senden auf die Sprünge. In dieser Woche dem seit den ersten Spieltag sieglosen SV Herbern. Die Herberner siegten dank ihres zweifachen Whitson mit 3:1 (2:0) über die Gäste aus der Emsstadt. Der entscheidende Unterschied neben dem Brasilianer: Herbern hatte das, was den Gästen fehlte.

"Die Cleverness und Abgewichstheit hatten wir nicht", meinte Apke. Das stimmte wohl. Wie aus dem Nichts aus scheinbar ungefährlichen Situationen produziert eben jener Whitson seinen Doppelpack. In Minute 13 und Minute 31. "Das hatte schon was", lobte SVH-Trainer Holger Möllers. "Von der Ballannahme bis zum Abschluss." Jeweils brillante Tore. Erst per Dropkick und dann volley - jeweils nach einer kleinen Drehung. Aus schier unmöglichen Szenen. Eben ein Unterschiedmacher, dieser Whitson. "Wir wollten ihn immer in Bewegung halten", freute sich Möllers, dass sein Plan aufgegangen war.

Apke vermisst die klare Kante

Und da wären wir schon beim nächsten Unterschied: Während der SVH diesen Jungen in seinen Reihen hatte, hatte der SCA das Chancengespenst mit im Gepäck. Fünf Hunderprozentige hatte Apke bis zum Pausenpfiff für seine Elf gezählt. Sascha Pakularz, Joel Flasse, Dustin Wolters, Luca Bültel  und und und - ja, schöne Chancen, aber keine Buden. Ansonsten: Viel klein, klein. Da hätte sich Apke mal auch lieber etwas mehrere klarere und einfachere Dinger gewünscht. Das, was er bei Herbern ausgemacht hatte. "Herbern hat gefightet wie die Bekloppten", fand Apke. Möllers bestätigte dies:"Ein gewisser Druck war da. Aber die Mannschaft ist von sich aus mit einer guten Einstellung ins Spiel gegangen."

Im zweiten Abschnitt wurde der SCA klarer und simpler in seinen Aktionen. Aber es musste ein Sonntagsschuss herhalten, um zu verkürzen. Janis Schneider war der Schütze - nur noch 2:1 (60.). Möllers ärgerte sich derweil, dass seine Elf die ein oder andere Möglichkeit nicht nutzte, um den Sack endgültig zuzumachen. So blieb es lange spannend. Erst in der Schlussminute war schließlich Jan Hoenhorst erfolgreich. Der 3:1-Endstand.

SV Herbern - SC Altenrheine 3:1 (2:0)
1:0 Whitson (13.), 2:0 Whitson (31.)
2:1 Schneider (60.), 3:1 Hoenhorst (90.)



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3    TGK Tecklenburg 15    57:17 36  
4    Arm. Ibbenbüren 15    49:22 36  
5    SV Mesum II 15    49:31 34  

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