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Jubeeeeeeeeeel: Altenberge ging früh in Führung.

Altenberges ungewohntes Glücksgefühl

 

Von Fabian Renger

(29.09.19) Die Freude stand ihnen regelrecht ins Gesicht geschrieben und irgendwas sagte dem neutralen Zuschauer: Das war der Brustlöser! Nach drei Minuten landete ein tiefer Ball bei Christian Hölker, der den TuS Altenberge sicher mit 1:0 gegen Eintracht Ahaus in Führung brachte. Die erste Führung der Saison für den bis dato sieglosen TuS. Doch dieses unehrenhafte Adjektiv hat ausgedient. Altenberge gewann 2:1 (2:0). Unterm Strich nicht unverdient.

"Wir waren in den ersten 20 Minuten nicht da und bekommen auch verdient das 2:0", erklärte Eintrachts Übungsleiter Frank Wegener den weiteren Lauf der Dinge. Er musste etwas improvisieren. Wieder einmal. Kai Erning sagte wegen eines Magen-Darm-Problems kurz vor Spielbeginn ab, Lennart Varwick - sonst Stürmer - spielte Rechtsverteidiger. Hat er gut gemacht, keine Frage. "Aber vorne ist er mir lieber", wusste auch Wegener, dass der lange Baum für dort hinten eigentlich zu schade ist.

Aggressiv mit guter Stimmung

Ansonsten? Ahaus ließ das Spielen zunächst wirklich sein und hatte Glück, dass es zur Pause nicht vollständig unter die Räder geriet. Auf Felix Risaus Bude zum 2:0 - Eckball, Kopfball, Tor, der Klassiker in Minute 23 - hätte auch ein 3:0 folgen können. Doch Hölker traf bloß die Latte. Sonst ging André Rodines Plan auf: Aggressiv mit guter Stimmung gegen den Ball zu arbeiten und dann schnell nach vorne zu spielen. "Und das gegen eine Mannschaft, die weiß, wie man Fußball spielt", betonte der TuS-Coach. "Aber der Start war so wie erhofft."

Malte Greshake (l.) und der zum Verteidiger umfunktionierte Lennart Varwick kämpfen um die Kirsche.

In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt. Ahaus zeigte nun, dass Rodine schon nicht Unrecht hatte mit dieser Aussage. Die Eintracht kann es ja eben doch. "Uns fehlte die Durchschlagskraft", brachte Wegener das Dilemma allerdings auf den Punkt. Entweder war eine Fußspitze dazwischen oder der letzte Pass kam nicht über. Man kennt das. Gefühlt war Ahaus das bessere Team, doch auch die Gäste waren bloß zum Klassiker imstande: Eckball, Kopfball Devin Hoffmann - der Anschluss- wie Ehrentreffer zum 2:1 (47.).

Altenberge schaffte dennoch ein paar Entlastungsangriffe und verbuchte auch in der Hälfte die dicksten Chancen beider Parteien. Dennis Behn konnte jedoch in seinem lichtesten Augenblick alles tun - und entschied sich für die unmöglichste Variante und verfehlte das Tor. Auch Malte Greshake hatte in zwei Szenen nicht das Glück auf seiner Seite. "Da haben wir verpasst, den Sack zuzumachen", bemerkte Rodine. Und Ahaus blieb im Spiel. Ohne noch zum Ausgleich zu kommen.

"Wir müssen unsere individuelle Fehler abstellen, aber Rumjammern bringt nichts", resümierte Wegener, der einfach nur froh war, dass bald kein September mehr ist. Der Monat sei furchtbar gewesen. Seine Mannschaft holte bloß fünf von 15 möglichen Zählern in diesem Jahresabschnitt. Jetzt solle ein goldener Oktober folgen - denselben Wunsch dürften die Altenberger ebenfalls hegen. Auf noch mehr glückliche Gesichter beim Torjubel...

TuS Altenberge - Eintracht Ahaus 2:1 (2:0)
1:0 Hölker (3.), 2:0 Risau (23.)
2:1 Hoffmann (47.)



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