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Senden siegt mit 110 Prozent

Von Fabian Renger

(06.10.19) "Wir treffen vorne nicht und laden den Gegner ein." André Rodines Fazit traf den Nagel auf dem Kopf. Sein TuS Altenberge gab gegen den VfL Senden phasenweise eine richtig gute Figur ab. Doch wie so häufig in dieser Saison reichte es für keinen Zähler. Die Sendener, ebenfalls leidgeprüft, siegten glatt mit 3:0 (1:0). Dank einer kämpferisch überzeugenden Leistung.

"Wir haben 110 Prozent gegeben, da war große Leidenschaft zu sehen", war VfL-Trainer André Bertelsbeck vor allem von der Mentalität seiner Jungs beeindruckt. "Alleine, was ein Joshua Dabrowski und Fabian Schulte Althoff da abgerissen haben..." Senden war vor allem in den direkten Duellen meistens einen Schritt wacher und aggressiver als Altenberge, das wiederum aus den besten Phasen nichts machte.

Brückner pariert glänzend

Das waren die Minuten eins bis 25 und die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel. Da gab's Chancen, teils 100%ige. Doch teilweise war Gäste-Torwart Johannes Brückner im Weg mit einem seiner tausend Arme, teilweise das eigene Unvermögen, teilweise auch schlichtweg das Pech.

Altenberge war zu den genannten Zeiträumen am Drücker. Doch völlig laterne, wer: Ob es ein Felix Risau, ein Dennis Behnoder auch ein Christian Hölker waren - für Tore waren bloß die Gäste und eben nicht die Gastgeber zuständig. Nach 33 Minuten ließ sich Jannick Hagedorn zu einem dämlichen Ballverlust gegen Schulte Althoff hinreißen, dieser steckte durch zu Rabah Abed. Und der ist vorm Tor halt ein Monster - 0:1. "Das war sehr bereitwillig hergeschenkt", so Rodine. "Ich glaub, das war Sendener einziger Torabschluss in der ersten Halbzeit."

"Die Null" erfreut Bertelsbeck

Schmeichelhaft mag es gewesen sein. Ja. Aber: Senden war giftig und gallig, richtig rattig auf den Dreier. Auf die zweiten Bälle. Und so erhöhten die Gäste. Florian Kaling natzte hier Heim-Schnapper Marc Wenning-Küne und stolzierte an ihm vorbei, Adrian Keßler hatte die Kugel zuvor irgendwie verplempert - 0:2 (63.). Nach einem hervorragenden Spielzug über Dennis Bäumer, Rabah Abed auf Linksaußen und einem Querleger, der Hendrik Heubrock fand, war schließlich der 3:0-Endstand im Sack (90+4.). "Was mich besonders freut: Die Null!", resümierte Bertelsbeck abschließend.

TuS Altenberge - VfL Senden 0:3 (0:1)
0:1 Abed (33.), 0:2 Kaling (63.)
0:3 Heubrock (90+4.)



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