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Seit Sommer 2020 beim SC Altenrheine am Ruder, die Zusammenarbeit läuft noch mindestens bis 2022: Marc Wiethölter. Foto: Renger

Beim SCA beschnuppern sie sich noch

Von Jakob Schulze Pals

(04.12.20) Sonderlich viele Partien durfte auch der SC Altenrheine in der bisherigen Spielzeit nicht bestreiten. Einen nachhaltig guten Eindruck hat die Truppe, die das zweite Jahr in der Landesliga verbringt, trotzdem hinterlassen. Mit zwölf Zählern aus sechs Spielen liest sich der Einstand von Neu-Trainer Marc Wiethölter nicht nur anständig, sondern ist es auch. Schließlich trat der, aus Recke gekommene Übungsleiter kein leichtes Erbe an. Sein Vorgänger Daniel Apke hatte zuvor vier Jahre lang überaus erfolgreich das Zepter am Kanal geschwungen und den SCA 2019 erst in die Landesliga geführt.

Noch dazu erschwerte ein gewisses Virus die Eingewöhnungszeit für Mannschaft und Trainerteam, zu dem mit Maik Klostermann ja auch ein spielender Co-Trainer gehört. „Das ist schon schade.  Zu einer Mannschaft gehört ja auch immer das Umfeld und natürlich auch mal ein klassischer Mannschaftsabend. Dieses ganze Kennenlernen findet eben nur mit angezogener Handbremse statt und ist daher auch noch nicht abgeschlossen“, erklärt Wiethölter.

Blitzsauberer Saisonstart

Auf der Koppel war von derlei zum Saisonstart allerdings herzlich wenig zu sehen. Der SCA startete gleich mal mit drei Siegen in die Saison. 2:1 gegen Bockum-Hövel, 4:1 in Borken und 3:1 in Altenberge. Wiethölter schafft es, den Apke-Fußball, den sie mittlerweile in Altenrheine einimpfen, durch seine Ideen zu ergänzen. Gerade im Spiel gegen den Ball klappt das hervorragend. Mit erst sieben Gegentoren stellt die Truppe vom Kanal eine der besten Defensiven der Liga. Die Mannschaft präsentiert sich sehr laufstark. Wiethölter nahm Veränderungen im Anlaufen der Offensivmänner vor und hat so das Defensivverhalten optimiert. Schließlich fängt die Verteidigung in der Offensive an.

Aber natürlich lief auch nicht alles rosig. Den drei Auftakterfolgen folgten zwei Niederlagen. Außerdem kassiert der SCA zwar wenige, aber vermeidbare Gegentreffer. Alleine dreimal durfte der Gegner per Elfmeter netzen. Die zwei Pleiten zwischendurch taten zwar weh, waren aber kein Dämpfer, verrät der Sportliche Leiter Marcus Hornung: „Klar, am Sonntag nach dem Spiel hast du daran zu knabbern. Aber schon am Montag waren wir immer gallig auf die nächste Aufgabe.“

Zudem darf nicht vergessen werden, dass beim SCA auch im Kader ordentlich umgekrempelt wurde. Mit Sascha Pakularz (Ibbenbürener Spvg), Janis Schneider (Ibbenbürener Spvg) und Sven Sandmann (Skiclub Rheine) haben Leistungsträger vergangener Tage den Klub im Sommer verlassen. Verfolgen die Mannschaft aber natürlich weiterhin. Sandmann zeigt sich angetan von der Arbeit des neuen Trainers: „Sie haben eine gute Mischung gefunden. Ich glaube, der Mannschaft tut es ganz gut, dass jetzt zwei neue Gesichter am Rand stehen. Die beiden führen die Arbeit von Daniel und Denis genauso gut weiter.“

Kontinuität am Kanal

Mit einem souveränen 2:0-Heimsieg über den SV Drensteinfurt ging es zudem versöhnlich in die fußballfreie Zeit. Die vor allem genutzt wird, um die Weichen für die Zukunft zu legen. Cheftrainer Wiethölter hatte sowieso im Vorhinein für zwei Jahre zugesagt. Maik Klostermann bleibt ebenfalls an seiner Seite, hängt die Fußballschuhe allerdings an den Nagel. „Das wird mir die Arbeit nochmal erleichtern und gibt mir ein besseres Gefühl, wenn ich jemanden habe, der das Spiel mit mir zusammen von außen beobachtet. Mit jetzt 33 Jahren hat er auch schon frühzeitig signalisiert, dass das seine letzte Spielzeit ist“, so Wiethölter über den Entschluss seines verlängerten Armes.

Viel Bewegung im Kader erwarten sie für den Sommer ohnehin nicht. Hornung beginnt nun die Gespräche und möchte in den kommenden zwölf Tagen schon ein bisschen was festzurren. In die Zukunft investiert haben sie überdies schon im vergangenen Sommer. Gerade junge Spieler wie Arne Ueffing oder Lasse Twiehaus konnten in den ersten Partien für Furore sorgen und sollen auch stellvertretend für die Zukunft der Mannschaft stehen. Kontinuität ist schließlich Trumpf.

In Altenrheine wirken sie zufrieden. Aber Ziele gibt es immer, und wenn es im kommenden Jahr wieder losgeht, möchte man eine bessere Endplatzierung als vorige Saison erzielen.

Landesliga 4



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