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Landesliga 4

Jakob Gerstung kehrt nach einem Jahr Abstinenz zurück zum TuS Altenberge. Dort freut man sich auf ihn.

Der TuS hat gut geshoppt


von Jakob Schulze-Pals

(14.07.20) Dass man sich beim TuS Altenberge im Vorfeld der vergangenen Saison ein bisschen mehr erhofft hatte, als eine Platzierung im Tabellenkeller der Landesliga, dürfte kein Geheimnis sein. Unter Neu-Trainer Andre Rodine konnte (noch) nicht an die Glanzzeiten mit Vorgänger Florian Reckels samt Aufstieg und zwei darauffolgenden Top-5-Platzierungen angeknüpft werden.

Im Gegenteil: Der TuS dürfte gar eine der wenigen Mannschaften gewesen sein, die sich zwar nicht unbedingt über die fußballfreie Zeit freute, damit aber zumindest einem nervenaufreibenden Abstiegskampf entging. Denn mehr war tatsächlich nicht drin. Aus 18 Spielen holte die Rodine-Elf nur vier Siege und schoss magere 21 Treffer. In der Fremde reichte es gar nur zu einem Dreier bei sechs Zählern insgesamt. Nüchtern betrachtet die Zahlen eines Absteigers.

„Konnten die Abgänge nicht ersetzen“

„Wir müssen uns eingestehen, dass wir es nicht geschafft haben, die hochkarätigen Abgänge sportlich zu ersetzen“, spart Rodine nicht mit Selbstkritik. „Ich habe mir meine erste Spielzeit in Altenberge natürlich auch ein bisschen anders vorgestellt.“ Doch genau die Abgänge des vergangenen Sommers sind es, die nun mit Blick auf die kommende Spielzeit für Zuversicht sorgen. Denn mit Jakob Schlatt und Jakob Gerstung kommen zwei absolute Leistungsträger der vorvergangenen Spielzeit zurück zum TuS.

Schlatt stieg zuletzt mit Westfalia Kinderhaus in die Westfalenliga auf, in dieser lief Gerstung mit dem SuS Neuenkirchen auf Rang zwölf ein. Beide waren jeweils Stammspieler ihrer Teams. „Die Verpflichtungen sind natürlich überragend für uns. Zwei absolute Topspieler für das Zentrum mit reichlich Landesliga-Erfahrung. Sie werden unsere Aggressivität gegen den Ball und unser Tempo in Ballbesitz auf ein anderes Niveau heben“, jubelt Trainer Rodine.

Es darf ein bisschen mehr sein

Derweil hält die Altenberger Einkaufsliste neben Schlatt, Gerstung und Valentin Schulz, der von Blau-Weiß Aasee kommt und Marc Wenning-Künne (Gievenbeck) im Tor ersetzen wird, noch weitere illustre Namen bereit. Mit Robin Glinka aus der Jugendabteilung von Rot-Weiß Ahlen und Finn Köhler von Oberligist Westfalia Rhynern wird die Mannschaft durch zwei exzellent ausgebildete Jungspunde ergänzt. Glinka lernte sein Handwerk beim 1. FC Gievenbeck, Preußen Münster und eben Ahlen und besticht durch Passsicherheit und Übersicht. Köhler steht dagegen für Tempo und Robustheit in der Offensive.

Für Rodine allerdings kein Grund in Euphorie zu verfallen oder irgendwelche Kampfansagen an die Ligakonkurrenten zu adressieren. „Ich sehe keinen Grund dazu. Wir haben ohnehin noch kein Saisonziel formuliert. Wir haben gute Leute dazubekommen, jetzt gilt‘s etwas daraus zu machen.“ Denn der TuS Altenberge visiert trotz fehlender großspurig formulierter Kampfansagen wieder die wärmeren Gefilde der Landesliga an. Das dürfte kein Geheimnis sein.

Landesliga 4



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