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Landesliga 4

Frank Wegener bleibt Coach von Eintracht Ahaus.

Wegener geht ins dritte, Bolat ins zweite Jahr


Von Fabian Renger

(22.11.20) Um Eintracht Ahaus musste man sich zwischenzeitlich mächtig Sorgen machen. Eine Flut, ja, fast schon ein Tsunami an (schwerwiegenden) Verletzungen von Leistungsträgern überrollte die Truppe von Trainer Frank Wegener in der bisherigen Spielzeit. Kreuzbandrisse waren mitunter gefühlt an der Tagesordnung. Umso bemerkenswerter, dass das Team auf dem vierten Rang überwintert. Wenig überraschend ist daher die Entscheidung in Sachen Trainerstuhl-Besetzung der Saison 2021/22. Wegener und sein Co Cihan Bolat bleiben weiter.

Wegener geht damit in sein drittes Jahr als hauptverantwortlicher Cheftrainer. Vorher war er Coach der Eintracht-Reserve, Assistent beim SuS Stadtlohn und Spielertrainer beim SuS Legden. Er übernahm die Mannschaft seinerzeit vom nach Nottuln abwandernden Jens Niehues. In der ersten Spielzeit sprang der zwölfte Rang heraus.

Mega-Umbruch - Mega-Sorgen

Vor der laufenden Saison musste Wegener indes einen brachialen Umbruch bewerkstelligen. Mit Lennart Varwick, Christian Teriet, Christopher Ransmann, Kai Erning, Esad Dayan und Top-Goalgetter Maximilian Hinkelmann gingen Akteure von Bord, die zum festen Stammpersonal gehört hatten. Doch damit nicht genug. In dieser Saison nahm schließlich das Verletzungs-Unheil seinen Lauf: Simon Lovermann und Bryan Reinfeld beispielsweise rissen sich beide (!) im Spiel bei Borussia Münster innerhalb kürzester Zeit das Kreuzband. Das gibt's (zum Glück) auch nicht so häufig. Die Eintracht improvisierte und griff zeitweise auf Fast-40-jährige Kräfte aus der C-Liga-Dritten des Clubs zurück. Mangels Personal.

Bolat kam vor der Saison als spielender Co-Trainer dazu. Der regionalligerfahrene 29-Jährige kam einst sogar mal auf zwei Kurzzeit-Einsätze in der 3. Liga, spielte bis zum vorigen Jahr bei der SpVgg Vreden in der Westfalenliga und ging bei der Eintracht nun die ersten Schritte als Trainer. Seiner zweiten Hauptaufgabe, der des Toreschießens, kam er bislang ebenfalls hervorragend nach: In acht Einsätzen gelangen sechs Hütten. Nur Altenberges Yannick Hagedorn und Sendens Niklas Castelle netzten jeweils einmal mehr ein.

Eintrachts Vorsitzender Stefan Kappenstiel erklärte gegenüber Öffnet externen Link in neuem Fensterden Kollegen der Münsterlandzeitung daher wenig überraschend, dass Wegener einen "sehr, sehr guten Job" abliefere. "Und Cihan bindet sich auch gut mit ein. Die beiden haben es geschafft, auch ganz junge Spieler wie Jannes Brüning oder Jonathan Noack ins Team zu integrieren."

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