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Landesliga 4

Beim SV Mesum konnte Tobi Klostermann sein Können bisher kaum unter Beweis stellen, zur neuen Saison versucht der gebürtige Recker sein Glück etwas weiter nördlich beim SC Altenrheine.

Drei Neue für den SC Altenrheine


Von Christian Lehmann

(04.01.21) Man kann den Verantwortlichen des SC Altenrheine wahrlich nicht vorwerfen, dass sie ihre Hausaufgaben nicht machen würden. Eigentlich hätte am vergangenen Wochenende das erste Testspiel der Vorbereitung gegen Borussia Emsdetten angestanden. Für den Januar sind weitere Partien gegen SuS Neuenkirchen II, Cheruskia Laggenbeck und die Ibbenbürener SpVgg angesetzt. Die werden aufgrund der weiterhin vorherrschenden Corona-Einschränkungen ziemlich sicher nicht stattfinden. Aber man weiß ja nie. 

Gewissenhaft hat Marcus Hornung auch in der Kaderplanung agiert. Anstelle des derzeit beruflich stark eingespannten Sportlichen Leiters hat Trainer Marc Wiethölter das Vergnügen, Vollzug bei drei weiteren externen Neuzugängen zu verkünden. Für alle drei ist der Weg zum Kanal aus unterschiedlichen Gründen mit einem Wiedersehen verbunden.

Ex-Recker Klostermann kommt aus Mesum

Beginnen wir mit einem, über den in den vergangenen Wochen nach seinem Abschied vom SV Mesum bereits spekuliert wurde. Tobias Klostermann zieht es nach einem zerstückelten Westfalenliga-Jahr im Hassenbrock zurück in die Arme seines früheren Coaches und dessen "Co" Maik Klostermann. Wiethölter betont jedoch, dass es bei der Verpflichtung des Linksfußes nicht um Sentimentalitäten ging. "Wir haben offen kundgetan, dass wir bei ihm nicht 'Nein' sagen würden. Auf seiner Position sind wir eigentlich gut aufgestellt, aber ich weiß auch, dass er früher Stürmer war. Wir wollen uns breiter aufstellen und womöglich auch etwas an unserem System ändern. Tobi bringt uns dafür viele Optionen." Eine bevorzugte Behandlung stellt der Übungsleiter seinem ehemaligen Schützling, der auch auf der linken Außenbahn defensiv wie offensiv spielen kann, nicht in Aussicht: "Er weiß, dass er nicht gesetzt ist, weil wir mal ein paar Jahre zusammen gearbeitet haben."

Am 23-Jährigen gebürtigen Recker, der in Münster Lehramt studiert, hatten auch viele andere Klubs aus der Region Interesse gezeigt, nachdem SVM-Trainer Cello Langenstroer ihm schweren Herzens eröffnet hatte, dass der Weg in die Stammelf in der kommenden Spielzeit steinig werden könnte. "Mesum hat offen und fair mit ihm gesprochen. Er ist dort gut angekommen, aber ich glaube, dass die Landesliga und das Umfeld in Altenrheine das Richtige für ihn sind", so Wiethölter. Dass Klostermann nach Max Stermann und Max Thamm der nächste Ex-Recker ist, der neu im Team des SCA ist, will der Coach nicht mehr groß thematisieren, zumal sich TuS-Abteilungsleiter Thorsten Röber kurz vor Weihnachten bei ihm gemeldet und man einige Unstimmigkeiten ausgeräumt habe. "Das fand ich stark. Es gibt in Recke viele Leute, die das einordnen können."

Zwei Rohdiamanten kommen, Petlach bleibt

Als Zukunfts-Investitionen sind zwei weitere Neuzugänge der Kanalkicker einzuordnen. Fabian Kray (18) kehrt ebenso wie Thorben Kortenhorn (18) vom FC Eintracht Rheine zurück zu seinem Heimatverein. Das Duo spielte zuletzt in der U19 von Trainer Lennart Rading und hat Altenrheiner Wurzeln. Kray, Sohn von SCA-Jugendobmann Thomas Kray, ist in der Defensive als Sechser, Innenverteidiger oder Außenverteidiger flexibel einsetzbar. "Er ist körperlich sehr weit für sein Alter", sagt sein künftiger Coach. Nach einem im September 2020 erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch wird Kray in den kommenden Monaten jedoch Zeit brauchen, um sich einzugrooven. Zeit, die ihm Wiethölter geben wird.

Ebenso geduldig wird aufgrund der hohen Konkurrenz auf seiner Position auch Kortenhorn sein müssen. Der Offensive Mittelfeldspieler gilt als exzellenter Techniker und war mit drei Treffer in fünf Partien bester FCE-Torschütze in der Westfalenliga. "Er ist ein ruhiger, aber sehr intelligenter Spieler. Beiden trauen wir es zu, dass sie sich durchsetzen", macht Wiethölter den Nachwuchskräften Hoffnung.

Die Hoffnung, dass auch Luca Bültel, der von einigen Vereinen umworben ist, haben sie beim SCA noch nicht aufgegeben. Er ist inzwischen das einzige Mitglied des aktuellen Kaders, das noch keine finale Entscheidung zu seiner sportlichen Zukunft geäußert hat. Nick Petlach hat dies inzwischen getan und für ein weiteres Jahr zugesagt. "Wir hatten einen sehr guten Austausch. Ich freue mich total, dass unser Vize-Kapitän weiterhin an Bord ist", so Wiethölter, dessen Wünsche mit dem Verbleib Bültels in Erfüllung gehen würden. "Es wäre mega cool, wenn er bei uns bleibt."

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