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Landesliga 4

Kommende Saison Torwart in Senden: Leon Friedrich (r.). Foto: Teipel

Heiße Personalplanungen in Senden


Von Fabian Renger

(17.02.21) Zwei Abgänge, zwei externe Neulinge, zwei feststehende aufrückende A-Jugendliche, ein waschechter Rückkehrer, ein mehr-oder-weniger-Rückkehrer: Die Personalplanungen des Tabellen-16. VfL Senden laufen heiß. Bereits 22 Zusagen für die kommende Spielzeit liegen dem Club vor. Die Trainer Rabah Abed und Thomas Morzonek hatten ja schon vor längerer Zeit zugesagt.

Aus dem bestehenden Ensemble bleiben zum Beispiel Keeper Johannes Brückner, Torgranate Niklas Castelle oder auch Stützen wie Joshua Dabrowski oder Felix Berning. Auch Patrick Reckmann und Ali Shinawi werden auch in der nächsten Spielzeit noch die Stiefel für die Mannschaft schnüren. Wer neu dazu kommt, wer den Verein verlässt - wir haben mit Christian Arends gesprochen. Der teilt sich mit Taylan Berik beim VfL die Sportliche Leitung.


Neuzugänge
Die beiden externen 

Leon Friedrich (VfL Billerbeck): Zu Beginn der Saison hörte Niklas Henke aus Verletzungsgründen auf, die Sendener hatten ein Problem. Nico Stuhldreier (Fort. Seppenrade) sowie Markus Reher (SV Bösensell) verabschiedeten sich nämlich vor der Saison ebenfalls. Hinter der starken Nummer eins Johannes Brückner gab's fortan keinen Ersatz. Bei den Spielen wurde sich mit den Schlussmännern der U19 oder zweiten Mannschaft für die Bank beholfen. "Keine Dauerlösung", befindet Arends. Zumal auch im Training ein Torwart fehlte. Die Qual der Wahl war gestern. Brückner (Arends: "Für uns ein absoluter Glücksgriff und meiner Meinung nach vielleicht sogar der beste Torhüter der Landesliga") blieb zwar glücklicherweise fit, aber mit Friedrich wird die Lücke bald geschlossen. Der 24-Jährige ist Stammkraft in Billerbeck (Bezirksliga 11). Arends war mal Schiedsrichter einer Begegnung der Billerbecker. "Da hat er sich gut verkauft", erinnert er sich. "Nicht nur, weil er ein sehr ehrgeiziger Torwart ist, sondern auch von der Persönlichkeit." Friedrich arbeitet in Senden, das passt also.

Prince Sanyang (Conc. Albachten): Arends kennt ihn vor allem aus dessen Juniorenzeit, da flemmte Sanyang noch für den TuS Hiltrup. "Ein körperlich sehr starker, sehr schneller Spieler", sagt Sendens Funktionär. "Er ist einer, der weiß, was Kampf bedeutet. Da, wo er hingeht, da tut's weh." Gerade im Bereich der Robustheit waren die Sendener noch auf der Suche. Sanyang ist als Zehner oder für die Flügel vorgesehen.

Die beiden Altbekannten

Marcel Berik (SV Bösensell): Linksfuß. Individuell auf der Außenbahn einsetzbar. "Wir planen ihn wahrscheinlich eher defensiver ein", sagt Arends. Marcel Berik ist übrigens Sohn von Taylan Berik und war bereits in Senden aktiv.

Joshua Kelle (eigene Reserve): Spielte bereits in der Ersten, seinerzeit unter Rainer Leifken. Litt länger unter Verletzungen. Inzwischen ist Kelle gesundheitlich wieder auf dem Damm und kickt in der B-Liga-Reserve des Clubs. "Er gibt in den letzten Wochen lauftechnisch massiv Gas", lobt Arends. "Körperlich ist er wieder auf seinem alten Niveau zurück." Kelle ist ein weiterer universell einsetzbarer Außenspieler - und ja, eben eine Pferdelunge.

Die beiden A-Jugendlichen

Tom Schlögl: Ein Mann für die defensive Zentrale, sprich: Innenverteidiger, Sechser. "Er hat in den letzten zwei Jahren eine sehr gute Entwicklung gemacht", sagt Christian Arends. Auch körperlich gewann Schlögl dazu, genauso in Sachen Geschwindigkeit. "Ein ziemlicher Fighter auf dem Platz."

Bruno Geister: Arends trainierte Geister bereits in der A-Jugend. Damals war Geister auf dem Papier noch B-Junior und gerade von den Preußen aus Münster zurückgekehrt. Zu der Zeit kam Geister regelmäßig über die rechte vordere Bahn, links griff übrigens Niklas Castelle an. Zuletzt war der Linksfuß meistens eher zentral unterwegs.

Alle Wechsel erfolgen im Sommer, Kelle wäre als Teil der Zweitvertretung natürlich auch ab sofort theoretisch verfügbar. Die beiden U19-Spieler würden natürlich ab und auch mal im Training vorab reinschnuppern. Sobald es wieder erlaubt ist.


Abgänge
Timm Borchert: Bei der Bunderwehr tätig und wurde nach Pfullendorf (Süddeutschland) versetzt. Das macht keinen Sinn.

Muhammes Batuhan Frahman: Auch er ist beruflich stark eingebunden und in der Weltgeschichte unterwegs. Auch hier ist eine weitere Betätigung beim VfL unsinnig.

Beide sind zu sofort kein Thema mehr.

Landesliga 4



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