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Dennis Müssner hört nach nur einer Saison am Ende der Spielzeit wieder auf als Coach von Westfalia Gemen. Foto: Westfalia Gemen

Verlängerungen, Wechsel und neue Co-Trainer


Von Fabian Renger

(26.11.20) Trainerwechsel, Trainerverlängerung, doppelte Rückkehr - in der Landesliga 4 ist auch außerhalb unseres gewohnten Heimspiel-Äquators eine Menge Action angesagt.

Westfalia Gemen

Vor Saisonbeginn hatte der erst 25-jährige Cheftrainer Jan Winking Gemen in Richtung Bocholt und Oberliga verlassen, für ihn übernahm an der Jugendburg Dennis Müssner. Doch nach nur einer Spielzeit hört dieser am Saisonende schon wieder auf. Zum zweiten Mal wird er Vater, zudem erwarb Familie Müssner ein Grundstück in einem Neubaugebiet - der Baubeginn ist für kommendes Frühjahr angepeilt.

"Mir ist bewusst, dass der Trainerjob bei der Westfalia sehr umfangreich ist und ich eine hohe Verantwortung trage. Ich habe den Anspruch diese Tätigkeit mit 100 Prozent Leidenschaft und Engagement zu erfüllen", erklärt Müssner in einer Vereinsmitteilung, dass dieses volle Engagement mit den beiden Ereignissen nicht zu vereinbaren sei. "Meine Familie steht bei mir ganz oben an erster Stelle und ich weiß, dass sie mich in dieser Zeit braucht."

Die Entscheidungsträger des Clubs  bedauern die Entscheidung Müssners sehr. Gerne hätten sie mit dem Coach weitergearbeitet. "Sein privates Glück steht aber ganz klar im Vordergrund und somit ist seine Entscheidung nachvollziehbar, dafür wünschen wir Dennis und seiner Familie alles Gute", so Gemens Sportlicher Leiter Sven Stege, der sich optimistisch zeigt, dass schon sehr kurzfristig ein Nachfolger präsentiert werden kann.

Viktoria Heiden

Genauso wie Müssner in Gemen begann zu Saisonbeginn Michael Hellekamp seine Tätigkeit in Heiden. Hellekamp war nach vier Jahren Amtszeit beim Bezirksligisten SV Lippramsdorf zur Viktoria gewechselt, hatte hier unter anderem den jahrelangen Top-Torjäger Markus Seyer zu ersetzen. Dies funktionierte bis dato relativ ordentlich. Die vor allem bei ruhenden Bällen gefährlichen Heidener sind mit neun Zählern Zwölfter. Torgefährlichste Kadermitglieder: Benedikt Hussmann (4 Tore) sowie Timo Gremme (5), insgesamt traf Heiden 14-mal. Zwei immens wichtige Akteure also, die die Lücke von Seyer schlossen. Auch am Coach fand der Club Gefallen: Hellekamp, das Öffnet externen Link in neuem Fensterberichtete nun die Borkener Zeitung, hängt auch ein weiteres Jahr als Trainer dran.

SG Borken/VfL Ramsdorf (Bezirksliga 11)

Apropos Borkener Zeitung: Dort gab's auch personelle News der SG Borken zu lesen. Der Tabellenneunte hatte bereits vor einiger Zeit verkündet, mit Coach Sven Elsbeck gleich bis 2023 (!) weiter zu machen. Nun Öffnet externen Link in neuem Fenstervermeldet die BZ, dass mit Daniel Ebbing und Jannik Bone zwei ehemalige SG-Kicker zur neuen Spielzeit zurückkehren.

2019 wechselten beide zum damaligen A-Ligisten VfL Ramsdorf, als Trainer wohlgemerkt. Ebbing als Spielertrainer, Bone als sein spielender Co. "Ich hab direkt gesagt, dass ich nur das ein Jahr mache", erklärt Ebbing, der den VfL auf Anhieb in die Bezirksliga führte.

Zur aktuellen Saison wurde schließlich Mike Börsting hauptverantwortlicher Coach in Ramsdorf, Ebbing ging zurück ins zweite Glied als spielender Co. Als Börsting kurz vorm Corona-Break wegen Erfolgslosigkeit wieder weg war vom Fenster, sprang abermals Ebbing interimsweise für zwei Partien ein.  Dabei soll es auch bleiben. Aus Zeitgründen will er sich lieber im Rest der Saison auf den Part des kickenden Co-Trainers fokussieren. Diesen Job übt er ab 2021/22 schließlich auch bei der SG Borken aus. Beim Landesligisten war er bis 2019 bereits vier Jahre am Ball. "Da freue ich mich schon richtig auf", sagt Ebbing. Der 31-Jährige bezeichnet sich selbst an "richtiger Zehner". Er will solange weiter kicken, wie ihn die Knochen lassen. In Borken hat Elsbeck aktuell keinen richtigen Co-Trainer, daher bietet sich Ebbing hervorragend an als rechte Hand des Chefs. "Mit zwei Mann kann man das Training wunderbar gestalten", so Ebbing.

Landesliga 4





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