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Landesliga 4

Wir übersetzen den Torjubel von Altenrheines Nick Petlach mal eben für euch: "Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!"

Altenrheines Scharfschützen bringen drei Punkte

Von Fabian Renger

(19.09.20) Zwei Flutlicht-Fackeln und ein Halbzeitstand, den sich niemand so recht erklären konnte. Das waren die Zutaten eines edlen Freitagabends-Kicks zwischen dem TuS Altenberge und dem SC Altenrheine. Die Gäste siegten 3:1 (0:1). Zur Halbzeit waren aber hüben wie drüben die Stimmungslagen noch recht verhaltener Natur. Nach der Pause machten die positiv bekloppten Gäste-Scharfschützen Joel Flasse und Nick Petlach dem TuS den Garaus. Deren Fielzernrohre waren in jedem Fall mehr als nur scharf gestellt.

Positiv bekloppt, weil beide demonstrierten, was man alles so Schönes anstellen kann mit der Kugel. Feinster Anschauungsunterricht für Liebhaber von Fernschüssen waren die Szenen in Minute 56 und 67.

Bei Flasses Geniestreich zum 1:1 grübelte Altenberges Trainer André Rodine, ob denn der das so wirklich geplant hatte. "Wenn ja, dann hat er es richtig gut gemacht", hob er anerkennend die Augenbrauen. Was war passiert? 25 Meter Torentfernung, ungefähr auf der Höhe des linken Strafraumeckes. Altenrheines Flasse steht da, lässt einfach mal einen ab und knallt die Kugel in den Giebel. Kannst du natürlich mal machen machen. "Das war keine Flanke", legte sich SCA-Coach Marc Wiethölter fest.

Elf Minuten drauf - zwischenzeitlich hatte Vadim Schmidt nach einer Niklas Bieker-Flasse Vorarbeit das 2:1 für den Gast besorgt (63.) - hatte schließlich Petlach seinen großen Auftritt. Eckball von Flasse, rechte Seite, die Kugel kommt zu Petlach. Und auch der zimmert das Spielgerät einfach mal in den Giebel. Auch das sah eher nach Können und weniger nach Zufall aus. Respekt!

Eine verdiente Angelegenheit

Zwei Geniestreiche also. Verdient war's allemal. Denn bereits im ersten Durchgang war Altenrheine die tonangebende Mannschaft. "Was das Läuferische und die Robustheit angeht, war Altenrheine uns da schon phasenweise überlegen", kommentierte Rodine offen und ehrlich. Schneid abkaufen nennt man das wohl im Fachjargon. Trotzdem führten die Hausherren zur Pause. Malte Greshake holte einen Elfmeter raus, Jannick Hagedorn verwandelte (40.). Ein unvorhersehbarer Halbzeitstand. Rodine sagte seinen Jungs trotz Führung in der Pause, sie mögen doch bitte alles vergessen, was vorher stattgefunden hat. Wiethölter war derweil auch nicht zu Späßen zumute. "Ich hab in der Halbzeit gesagt: Das sah für mich eher aus wie ein Testkick. Die letzte Geilheit, ein Tor zu erzielen, hat gefehlt", erzählte er.

Nach der Pause veränderten sich kurzzeitig die Vorzeichen. Altenberge machte Dampf - und mitten rein flashte Flasse alle Anwesenden. Der Rest war ein blitzsauberer Auftritt des Gasts, der seine Tor-Geilheit wiederfand. "Über 90 Minuten geht der Sieg für Altenrheine absolut in Ordnung", sagte Rodine. Wiethölter freute sich unterdessen: "Komplett gesehen, war's ein richtig gutes Auswärtsspiel von uns!"

TuS Altenberge - SC Altenrheine 1:3 (1:0)
1:0 Hagedorn (40./FE), 1:1 Flasse (56.)
1:2 Schmidt (63.), 1:3 Petlach (67.)

Augen zu und durch: Dennis Behn (l.) ist mit seinem Köpfchen eher am Ball als die Altenrheiner Jens Loerakker und Arne Ueffing.
Felix Risau (v.) hat die Kugel, wird aber von Lennart Theismann verfolgt.


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