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Landesliga 4

Ein Transfer, der Sinev macht


Von Malte Greshake

(05.01.22) Wohl kaum ein anderen Verein ist in dieser Saison der Inbegriff für teils spektakulären Offensiv-Fußball wie der der VfL Senden. In der bisherigen Hinrunde erzielte das Team von Rabah Abed und Thomas Morzonek bereits 52 Buden. Allen voran knipste da natürlich Offensivgranate Niklas Castelle. Nur Spitzenreiter IG Bönen kommt in der Liga übrigens auf genauso viele Tore wie der VfL. Für viele Spieler hat sich der Verein nicht nur deswegen zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt. Weswegen es für den Landesligisten auch nur Sinn machte, mit Jürgen Sinev einen jungen Spieler zu verpflichten, der ins eigene Beuteschema passt.

Zuletzt kickte der 19-jährige Offensivspieler in der U23 von Preußen Münster, hatte davor auch in der B- und A-Jugend der Adlerträger gespielt. Bis zur C-Jugend verbrachte der gebürtige Sendener aber eben seine Zeit beim VfL. "Jürgen hat natürlich auch mitbekommen, was hier läuft", freut sich Sendens Sportlicher Leiter Taylan Berik über den Rückkehrer. "Wie die Trainer arbeiten, wie viel Spaß alle zusammen haben - zudem ist der Kontakt zu ihm seit seinem Abgang auch nie abgebrochen." Und wurde in der letzten Zeit eben immer intensiver. In seiner ersten Oberliga-Saison kam Sinev, der hauptsächlich auf der linken Bahn zu finden ist, nämlich nur auf insgesamt 100 Spielminuten. Zu wenig für den "leidenschaftlichen Kicker". 

Senden will Castelle begleiten

Dem Sendener Trainer-Duo Abed und Morzonek steht somit ab sofort eine weitere Alternative in der Offensive zur Verfügung. Gleichzeitig muss allerdings auch die Frage gestellt werden, wie lange der Verein noch auf Niklas Castelle setzen kann. "Niklas ist ein mehr als außergewöhnlicher Spieler und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nach der Saison nicht mehr für uns spielen", meint Berik. "Was wir ihm aber auch wünschen, wenn er beispielsweise Angebote von Regionalligisten bekommt. Wir wollen ihn dabei begleiten und hoffen, dass es funktioniert." In Rückrunde wird der 24-Tore-Mann aber wohl noch für die VfL auf Torejagd gehen.

Was den restlichen Kader betrifft, gab es laut Berik schon viele positive Gespräche. In den nächsten Tagen sollen die letzten Fragezeichen geklärt werden. "Ich bin zuversichtlich, dass wir fast alle zusammenbehalten", so der Sportliche Leiter. Für die Rückrunde steht das VfL-Gerüst also, erst zur kommenden Saison will man sich Senden Gedanken um weitere Verpflichtungen machen. "Wir haben in letzter Zeit schon einige Anfragen bekommen", verrät Berik. "Da haben wir also noch ein paar Eisen im Feuer."

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