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Landesliga 4

Markus Schneiders ist ab sofort nicht mehr Trainer von Westfalia Gemen. Foto: Westfalia Gemen

Schneiders tritt zurück


Von Malte Greshake

(06.10.21) "Die Hiobsbotschaften im WESCH-Sportpark an der Jugendburg reißen aktuell nicht ab." Was sich eigentlich nach einer typischen Einleitung der Machart unserer Redaktion anhört, ist in Wahrheit einer Pressemitteilung von Westfalia Gemen entnommen. Denn nach dem bescheidenen Saisonstart der Westfalia mit nur drei Punkten aus sechs Spielen und der zuletzt heftigen 1:10-Niederlage gegen VfL Senden ist nun am Dienstagabend Cheftrainer Markus Schneiders zurückgetreten. Der A-Lizenzinhaber hatte Gemens Erste erst mit Beginn dieser Saison übernommen.

Obwohl den Gemenern Verantwortlichen und Schneiders im Vorfeld der Spielzeit bewusst war, dass es aufgrund eines sehr verjüngten Kaders ein Jahr mit vielen Herausforderungen werden würde, zog Schneiders nun seine persönlichen Konsequenzen aus der bisherigen sportlichen Misere. "Im Kreis der Mannschaft habe ich mich sehr wohlgefühlt, auch war die Zusammenarbeit mit Sven Stege, trotz aller immer wieder zu nehmenden Hürden, sehr vertrauensvoll. Ich wünsche der Westfalia alles Gute für die Zukunft", wird Schneiders in der Pressemitteilung des Vereins zitiert.

"Ich war geschockt und hatte damit nicht gerechnet"

Für Gemens sportlichen Leiter Sven Stege kam diese Nachricht wie aus heiterem Himmel. "Ich bin ehrlich, ich war geschockt und hatte damit nicht gerechnet", äußert er sich in der Mitteilung. "Nach dem Spiel in Senden hatten wir natürlich auch eine Reaktion der Mannschaft erwartet und der Auftritt gegen Altenrheine war aufgrund der Umstände auch nicht so schlecht. Da war schon eine Steigerung zu sehen und waren optimistisch für die weiteren Spiele, auch wenn wir alle wussten, dass die Saison nicht einfach wird."

Ebenjene Partie gegen den SC Altenrheine ging nach dem Senden-Schock nämlich auch mit 0:4 verloren. "Die Mannschaft hat sich in einigen Spielen einfach nicht belohnt, denn in ein paar Spielen wäre noch der ein oder andere Punkt möglich gewesen", so Stege zum bisherigen Saisonverlauf. Auch wurde die Westfalia von einer lange nicht mehr dagewesenen Verletzungsmisere geplagt. "Für Markus war es natürlich schwer, feste Achsen und Abläufe zu installieren, um die Mannschaft weiter zu entwickeln", nimmt Stege seinen nun ehemaligen Trainer in der Pressemitteilung in Schutz.

Wie es nun beim derzeitigen Tabellenfünfzehnten weitergeht, soll nun so schnell wie möglich geklärt werden. "Wir haben jetzt natürlich eine Mammutaufgabe zu bewältigen, trotzdem möchten wir als erstes Markus für seinen Einsatz bedanken. Er war von Beginn an mit Herzblut dabei und hat viel Energie in seine Arbeit gesteckt. Wir wünschen Markus beruflich und sportlich alles Gute", heißt es von Stege. Er selbst wird die kommenden Einheiten interimsmäßig übernehmen, bis die Gemener Verantwortlichen einen Nachfolger für Schneider gefunden haben.

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