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Landesliga 4

Maxi Langer - hier beim Torjubel im Dress von Borussia Emsdetten - spielt jetzt in Altenberge. Foto: Lacroix

...und plötzlich ruft der Langer an


Von Fabian Renger

(05.08.21) Anders als manch Kontrahent lässt es der TuS Altenberge in dieser Sommervorbereitung zumindest auf dem Papier bislang etwas ruhiger angehen. "Erst" zwei Testspiele bestritt die Truppe von Coach André Rodine. In beiden Partien mit dabei war jeweils ein gewisser Maximilian Langer. So nennen ihn aber vermutlich die wenigsten. Eher kennt man ihn unterm Namen Maxi Langer. Und dieser Maxi Langer ist nicht nur neu beim TuS - sondern "a) ein sehr guter Typ und b) auch ein sehr guter Fußballer." Dies jedenfalls sagt Rodine.

Doch, Halt, Stopp: Maxi Langer - wo kommt der plötzlich her? Es war still geworden um den gebürtigen Borghorster. Im Sommer 2017 hatte er als Vize-Kapitän dem SV Wilmsberg 'Lebewohl' gesagt und war zu Borussia Emsdetten gewechselt. Dort spielte er bis zur Saison 2019/20 - und in der selbigen genau einmal. Am 1. März 2020 beim 3:1-Erfolg der Dettener in Neuenkirchen. Danach kam Corona 1.0. Und Langer, der in der gesamten Spielzeit mit Verletzungen zu kämpfen hatte, legte eine Fußballpause mit unbekanntem Ziel ein.

Frühes Signal: Ich kann und will spielen!

Sprunggelenk und Knie scheinen aber inzwischen wieder verheilt zu sein. In jedem Fall hat der 32-Jährige wieder Blut geleckt. Rodine hatte ihn jedenfalls nicht unmittelbar auf dem Schirm. "Zumindest war ich sehr überrascht, als ich seinen Namen auf meinem Handy gesehen habe", gesteht der Übungsleiter. Langer fragte, ob er mal mittrainieren dürfe. Selbstverständlich durfte er.

Beide Seiten einigten sich dann darauf, sich überhaupt keinen Druck zu machen. Langer sollte sich ranrobben, zur Form finden und signalisieren, sobald er sich fit genug fühlt und der Club mit ihm planen kann. "Das Zeichen kam überraschend, aber angenehm früh", hatte Rodine nichts dagegen. Langer soll der Defensive als Innenverteidiger in einer Dreierreihe oder alternativ als Sechser Stabilität verleihen. Immer unter der Prämisse, dass der Körper mitmacht.

Viele Urlauber

Was geht sonst so beim TuS? Nicht viel. Beide Matches gingen bislang verloren - 0:3 gegen Emsdetten 05, 3:4 gegen den SuS Neuenkirchen. Macht nichts. "Mit den Spielen können wir durchaus leben. Außer mit der Art und Weise der Gegentore", fazitiert Rodine kurz und bündig. Bis Ende der nächsten Woche sehe es urlaubsbedingt in seinem Team noch ziemlich bescheiden aus, danach werde sich die Personalsituation entspannen und dann könnte man die Spiele und die Großwetterlage auch besser bewerten. Große Verletzungssorgen plagen den Trainer derweil nicht - einzig Henrik Berentzen hat sich etwas Muskuläres zugezogen. Geht also noch. Und bleibt hoffentlich auch so.



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