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Landesliga 4

Andre Rodine macht am Saisonende beim TuS Altenberge Schluss - und womöglich ein Fußball-Sabbatjahr. Foto: Teipel

Ruhepause für Rodine


Von Christian Lehmann

(20.12.21) Trotz seiner erst 35 Jahre ist André Rodine gefühlt schon ein alter Trainer-Hase im hiesigen Amateurfußball. Siebeneinhalb Jahre lang steht der gebürtige Horstmar-Leerer nonstop als Cheftrainer an der Seitenlinie - fünf davon beim TuS Germania Horstmar, im kommenden Sommer dann drei beim TuS Altenberge. Eine vierte Spielzeit wird nicht hinzu kommen beim Nachfolger von Florian Reckels, er hat nun seinen Abschied vom Großen Berg zum Saisonende angekündigt. Eine Entscheidung, die Fußball-Abteilungsleiter Dietrich Schulze-Marmeling sichtlich bedauert.

"Ich bin der Meinung, dass alle paar Jahre eine Veränderung gut tut", erklärt der Übungsleiter, der mit dem TuS in seiner Debüt-Saison auf Tabellenplatz 13 abschloss und in der vergangenen Spielzeit sogar Erster war, als der Spielbetrieb eingestellt wurde. Nach Horror-Start, einem 0:8 zum Auftakt gegen die IG Bönen und null Punkten nach vier Spielen hat sich die Mannschaft nun stabilisiert und steht mit 20 Punkten als Tabellen-Zwölfter recht ordentlich da.

"Tierisch Bock" auf die verbleibenden 17 Spiele

Sportliche Gründe führt Rodine aber ohnehin nicht für seine Entscheidung an, auch das Binnenklima in der Mannschaft stimmte. "Für mich sind jetzt ein paar Dinge auf privater Ebene wichtig, außerdem gibt es womöglich beruflich ein paar Veränderungen. Wenn ich einen Trainerjob annehme, dann will ich auch jede Einheit mitnehmen, wenn ich nicht gerade todkrank im Bett liege. Es ist nicht so, dass mir die Entscheidung leicht gefallen ist. Ich habe hier in Altenberge überragende Typen kennengelernt und habe tierisch Bock auf die verbleibenden 17 Spiele - auch wenn es immer mal wieder Rückschläge gab. Die Qualität in der Mannschaft ist definitiv vorhanden."

In der Rückrunde möchte Rodine nochmal das Maximale rausholen - und am besten nicht so grausig starten wie im Spätsommer. "Unsere Vorbereitung war nicht wirklich Landesliga-tauglich, deswegen werden wir sicherlich den Fokus darauf legen, dass wir diesmal besser rauskommen..." Im Sommer steht dann erstmal eine Pause an - einen neuen Trainerjob will der B-Lizenzinhaber erstmal nicht annehmen. "Ich werde die Zeit sicherlich nutzen, um mal links und rechts zu schauen und meinen Trainerschein verlängern."

Schulze-Marmeling wünscht sich "zweiten André"

Altenberges Fußball-Abteilungsleiter Dietrich Schulze-Marmeling macht keinen Hehl daraus, dass er die Entscheidung Rodines bedauert - verstehen kann er ihn trotzdem. "Es ist ja relativ normal, dass man als Trainer irgendwann auch mal eine Pause braucht. Wir hätten uns absolut gewünscht, mit ihm weiter zu machen." Auch nach dem schwachen Start sei er ganz entspannt gewesen, "weil ich wusste, dass es am Trainer überhaupt nicht liegt. Wir wissen, dass für uns in Altenberge mit den Bedingungen, die wir haben, die Landesliga eigentlich Bonus ist. Jetzt spielen wir schon im fünften Jahr dort. Das ist eine außerordentliche Leistung. Als Flo Reckels ging, haben einige gedacht, es bricht jetzt alles zusammen. Das war nicht der Fall - und das war vor allem Andrés Verdienst. Er hat aus den Gegebenheiten das Beste gemacht und ein sehr gutes Auge für talentierte Spieler."

Die Wertschätzung für den scheidenden Trainer bringt Schulze-Marmeling auch bei der Frage zu dessen Nachfolger-Profil zum Ausdruck. "Das Profil wäre, einen zweiten André zu finden - auch wenn das wohl nicht zu machen ist." Ob die Suche nach einem Coach für die kommende Saison überhaupt noch in seine Zuständigkeit fällt, ließ der Abteilungsleiter offen. Bis zum Jahresende will er entscheiden, ob er diese Funktion im Verein weiterhin ausüben möchte.

Bereits zur Rückrunde zieht sich Co-Trainer Marcel Pelster zurück, an seine Stelle soll Pascal Hölker rücken. Der frühere Mittelfeldspieler, der sich 2018 im Training das Schien- und Wadenbein brach, hatte sich bereits in der Hinrunde im Trainertean engagiert und soll nun stärker eingebunden werden.

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