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Thorben Kortenhorn (weiß) im Duell mit Asdren Haliti. Fotos: Renger

Altenberges komischer Dreier in Altenrheine


Von Fabian Renger

(24.10.21) Also das hätten wir jetzt wirklich mal gerne gesehen. "Wir hätten drei, vier, fünf, sechs, sieben Stunden weiterspielen können und hätten kein Tor erzielt." Marc Wiethölter, Chefcoach des SC Altenrheine, bediente sich zwar hier an einer alten Fußballerweisheit, aber hat die eigentlich je irgendwer mal getestet? Ich meine: Sieben Stunden am Stück ein Heimspiel des SC Altenrheine gegen den TuS Altenberge. Gibt sicher Schlimmeres. Die aktuellste, nur 90-minütige Ausgabe gewann der TuS mit 3:0 (2:0). Was sich auf dem ersten Blick etwas komisch anhört.

Schließlich hatte Altenberge vorige Woche 1:5 gegen Senden ordentlich einen auf die Finger gekriegt und Altenrheine zuvor fünf Spiele in Serie gewonnen. Jeweils übrigens mit mindestens drei eigenen Toren. Und dann dieser Reinfall aus SCA-Sicht? Komisch. Fanden nicht nur wir. Sondern auch Wiethölter. "Das war ein gebrauchter Tag, wir haben alle mal einen nicht so guten Tag gehabt", berichtete er von Offensivaktionen, die durch falsche Entscheidungen oder Gäste-Schnapper Valentin Schulz beendet wurden. Oft schon im Ansatz.

"Wir waren von der Torchancenqualität her überlegen"

Gefühlt war Altenrheine von Beginn an die fußballerisch bessere Mannschaft. Doch den Unterschied haben wir ja gerade erklärt. Wem das zu kompliziert war, hier in den Worten von TuS-Cheftrainer André Rodine: "Von der Torchancenqualität her waren wir überlegen." Offensiv war der TuS konzentrierter und effizienter als die Hausherren. Und dann war da noch eine andere Sache, die für die Gäste sprach. Rodine: "Wir haben es auf die Platte gebracht, komplett mit dem Team zusammen gegen den Ball zu arbeiten und jeden Defensivzweikampf gewonnen." Schön.

Nicht schön: Altenberge, das eh nur mit drei Feldspielern - darunter einer aus der Reserve - angereist war, musste bereits nach 18 Minuten wechseln. Christian Hölkers Oberschenkel hatte es erwischt, für ihn kam Neuzugang Toni Vogt. Da dachte sich auch Rodine: Na toll, geht der Sch*iß wieder von vorne los. Doch man soll ja bekanntermaßen manchmal besser nicht denken. Denn ausgerechnet Vogt doppelpackte. Beim 1:0 bekam er einen Ball aus dem Zentrum von Malte Greshake (29.), beim 3:0 stand er wohl dezent im Abseits (73.). Zwischenzeitlich hatte Felix Risau einen Luca Jungfermann-Eckstoß per Kopf ins Netz befördert (44.).

SC Altenrheine - TuS Altenberge 0:3 (0:2)
0:1 Vogt (29.), 0:2 Risau (44.)
0:3 Vogt (73.)



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