Landesliga 4
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FC Epe
Vorbereitung: Der FC Epe hatte mit dem Eintracht-Pokal und den Gronauer Stadtmeisterschaften in der Vorbereitung gut zu tun. "Die letzten Wochen waren sehr intensiv. Die Jungs sind aber sehr gut mitgezogen und damit sind wir sehr zufrieden", ist Neu-Coach Jan Sundermann einverstanden mit der bisherigen Arbeit. Lediglich Oberligist SpVgg Vreden musste man sich zweimal geschlagen geben, ansonsten blieben die Eperaner ungeschlagen.
Spielsystem: Coach Sundermann hält sich diesbezüglich bedeckt. Kann man verstehen. "Wir haben mehrere Systeme erarbeitet und wollen möglichst flexibel bleiben. Wir wollen systemunabhängig guten Fußball spielen und gewisse Prinzipien reinbekommen", lässt er verlauten.
Auftaktprogramm: Zu Beginn der Saison empfangen die Eperaner die SG Borken, eine Woche später geht's nach Ibbenbüren und danach folgt ein Heimspiel gegen Eintracht Ahaus. Jan Sundermann macht sich über das Auftaktprogramm keine allzu großen Gedanken. "Wir müssen es ja nehmen, wie es kommt. Ich glaube, leichte Gegner gibt es sowieso nicht und von daher müssen wir einfach jedes Spiel aufs Ganze gehen und zusehen, dass wir gut in die Saison starten", so der Trainer.
Schlüsselspieler: "Eine gewisse Achse hat man natürlich immer, die besonders wichtig ist. Es kommt aber viel mehr darauf an, dass alle gesund bleiben", sagt Sundermann, ohne dabei Namen nennen zu wollen. Dass Spieler wie Felix Wobbe, Kilian Voss oder auch Torwart Niklas Baumann vorangehen, ist hinlänglich bekannt.
Saisonziel: "Wir wollen uns gegenüber der Vorsaison verbessern und hoffen, eine Rückrunde wie die vorherige nicht erneut erleben zu müssen", so Sundermann. Bis ganz zum Schluss kämpften die Eperaner in der vergangenen Spielzeit gegen den Abstieg. "Es soll also alles etwas sorgenfreier werden", wünscht sich Sundermann. Intern gäbe es noch ein, zwei Ziele, die er aber für sich behält.
Titelfavorit(en): Der Coach tut sich schwer, einen echten Favoriten zu nennen. "Die Liga ist extrem ausgeglichen. Die Absteiger aus der Westfalenliga sollte man immer auf dem Zettel haben. Der SV Dorsten-Hardt kann eine gute Rolle spielen und der SuS Neuenkirchen ist für mich auch ein Kandidat. Wenn eine Mannschaft mal so richtig ins Rollen kommt, dann kann es auch immer ein Überraschungsteam geben", schätzt er ein.
Trainer: Jan Sundermann und Niklas Niehues (beide 1. Saison für André Hippers und Jens Niehues)
Zugänge:
Niklas Niehuis (Spielertrainer/SpVgg Vreden)
Andreas Fontein (Vorwärts Epe)
Vito Deiters (Eintracht Rheine U19)
Schaquil Soares (SpVgg Vreden U19)
Abgänge:
André Hippers (SV Gescher)
Julius Klein (SV Heek)
So lief die Saison 2022/23:
In der Hinrunde haute der Neuling aus Epe mächtig auf den Putz, lieferte teils spektakuläre Spiele ab und wurde bis zur Winterpause von der Aufstiegseuphorie getragen. Auf einem mehr als starken vierten Platz beendeten die Eperaner die erste Halbserie. Aber: Nach dem Jahreswechsel warfen die Mannschaft von André Hippers und Jens Niehues arge Personalprobleme komplett aus der Spur. Teilweise ging es nur mit Unterstützung aus der Zweiten. Mit nur ganzen fünf Punkten aus zwölf Spielen raste der FC dann dem Abstieg entgegen. Bis zum 30. Spieltag. Da verkloppte Epe Nachbar Eintracht Ahaus im Derby mit 4:0 - und schaffte so die Wende. Mit einem starken Endspurt sicherten die Jungs aus den Bülten schließlich den Nichtabstieg.





































