Landesliga 4
Ibbenbürener SpVgg
Fazit Hinrunde: Rang neun, 23 Zähler, sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Ibbenbürens Spielertrainer Steffen Büchter weiß: „Wir können nicht klagen.“ Es gab zwar durchaus Auftritte, bei denen die ISV Lehrgeld bezahlt habe. Etwa in den Partien gegen Sinsen (0:1) oder Deuten (2:4). „Aber insgesamt haben wir uns ein gutes Punktepolster erarbeitet und uns richtig gut in die Liga reingearbeitet.“ Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger Mitte der Hinrunde, trumpfte die ISV dabei gerade in den letzten Wochen vor der Winterpause mit elf Zählern aus fünf Spielen nochmal richtig auf.
Vorbereitung: „Joa, war durchwachsen“, räumt Büchter ein. Witterungsbedingt nahm der Aufsteiger das Training eine Woche später als geplant wieder auf und testete dann viermal. Sieg, Remis, Niederlage – alles war mal dabei. Der Bezirksliga-Überflieger SV Burgsteinfurt wurde 2:1 geschlagen, gegen Ligakonkurrent Altenrheine gab’s ein 2:2, zuletzt endete der Testkick gegen die Warendorfer SU mit 3:3. „Die Belastung war zum Teil sehr hoch, das hat man der Mannschaft angemerkt. Deswegen sind die Leistungen und Ergebnisse nicht so ansprechend. Aber wir wissen das einzuordnen. Das passt schon so“, findet der ISV-Coach.
Personal: Ibbenbüren hielt auf dem Transfermarkt die Füße still. Dafür wurde im Krankenstand rotiert. Kapitän David Lindemann ist wieder mit an Bord. Dafür fällt Niklas Pollok, der diese Saison noch gar nicht zum Einsatz kam, weiterhin aus. Timo Zimmermann verletzte sich zudem beim Budenzauber. Fürs Wochenende hat Büchter trotzdem 21 Spieler zur Verfügung. Damit sollte sich eine Truppe zusammenstellen lassen.
Das lief gut in der Hinrunde: „Dieselbe Frage haben wir uns zu Beginn der Vorbereitung auch gestellt“, erzählt Büchter. Na also, da soll nochmal einer behaupten, Jornalisten würden nur blöde Fragen stellen. „Ich glaube, da in dieser Liga jedes Spiel sehr eng ist, ist die defensive Kompaktheit Trumpf“, holt der Spielertrainer aus. „Das haben wir im Laufe der Saison immer besser hinbekommen. Zum Ende hin standen wir sehr stabil, das wollen wir fortführen.“
Das wollen wir in der Rückrunde besser machen: Ein Wort: Pressingresistenz. „Wir können für meinen Geschmack noch mutiger sein“, so Büchter. „Gerade wenn uns ein Gegner presst, sind wir zum Teil unruhig geworden. Da wollen wir uns weiterentwickeln und haben entsprechende Abläufe trainiert.“
Saisonziel: „Genauso viele Punkte holen wie in der Hinrunde“, sagt Büchter. „Wenn uns das gelingt, sollten wir keine Probleme bekommen.“ Eh klar, dass für den Aufsteiger nur der Klassenverbleib zählt. „Wir haben gesehen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind. „Wenn wir in der ein oder anderen Partie nun noch ein bisschen souveräner auftreten, ist vielleicht sogar noch mehr drin.“
Prognose: Einstelliger Tabellenplatz.








































