Landesliga 4
VfL Senden
Fazit Hinrunde: Der VfL gehört mit 25 Punkten auf Rang fünf zwar zum oberen Drittel der Liga, doch nur drei Punkte weniger auf dem Konto und Senden wäre Neunter. Was also anfangen damit? Trainer Rabah Abed findet’s durchwachsen. „Unser Anspruch ist höher als das!“, stellt er klar. „Aber man muss dazu sagen, dass wir extreme Verletzungsprobleme haben. Leistungsträger wie Bruno Geister, Eric Rottstegge oder Lukas Gottwald haben diese Saison noch nicht einmal gespielt. Von daher muss man insgesamt sagen, dass wir’s über weite Strecken gut gemacht haben.“
Vorbereitung: Weil Senden noch bis Mitte Dezember spielte, gönnte Abed seinen Jungs eine Woche länger Urlaub. Zwei geplante Freundschaftsspiele wurden überdies kurzfristig abgesagt, weshalb der VfL nur zweimal testete. Gegen die Westfalenligisten Nordkirchen (1:2) und Kinderhaus (0:6) setzte es zwei Niederlagen. Trotzdem ist Abed nicht unzufrieden. „Das Ergebnis gegen Kinderhaus fiel zu hoch aus und gegen Nordkirchen haben wir gut mitgehalten. Wir wollten gezielt gegen höherklassige Teams testen.“
Personal: Torwart Leon Friedrich, der den VfL erst im vergangenen Sommer Richtung Bezirksligist Concordia Albachten verlassen hatte, ist schon wieder zurück. Ansonsten blieb alles beim Alten.
Das lief gut in der Hinrunde: Da muss Abed nicht lange suchen. „Wir haben mit 22 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga. Das gefällt mir natürlich sehr gut. Wir arbeiten komplett als Mannschaft gegen den Ball, das kann so weitergehen.“
Das wollen wir in der Rückrunde besser machen: In der vergangenen Saison mit 63 Toren noch eines der offensivfreudigsten Teams der Liga, hapert’s beim VfL in dieser Spielzeit noch mit dem Toreschießen. 26 Saisontore sind dünn. Dabei liegt’s nicht am Herausarbeiten der Torchancen. Die Verwertung ist das Problem. „Wir lassen einfach viel zu viele Dinger liegen. Hätten wir unsere Chancen konsequent genutzt, hätten wir jetzt viel mehr Punkte“, moniert Abed.
Saisonziel: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, ganz einfach. Und uns dabei natürlich als Mannschaft weiterentwickeln. Wir wollen unseren Fußball durchbringen und unsere Spieler weiterbringen. Wo wir dann letztlich landen, wird sich zeigen“, so Abed.
Prognose: Senden behauptet sich bis zum Schluss in den Top fünf.





































