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FC Epe bekommt’s nicht auf den Platz


Von Jakob Schulze Pals

(03.03.24) Ne, das war schon eher dünn. Sah auch Epes Spielertrainer Niklas Niehuis nach der 1:3 (1:2)-Heimniederlage seines FC gegen Westfalia Gemen so. „Wir hatten uns eigentlich viel vorgenommen, es aber abgesehen von 20 bis 25 Minuten in der ersten Halbzeit nie wirklich auf die Kette bekommen.“ So musste der Gast aus Gemen wenig machen. Auf die Fehler des Gegners warten und in den entscheidenden Momenten die Tore machen. Fußball kann so einfach sein. Epes Stürmer Jan Beverborg, der der Westfalia in Hin- und Rückspiel nunmehr vier Dinger eingeschenkt hat, brachte derweil noch ein ganz besonderes Kunststück fertig.

„Wir sind schon überhaupt nicht in die Partie gekommen“, bemängelte Niehuis. „In der ersten Viertelstunde waren wir gar nicht präsent.“ Und das hatte Folgen. Ein Pressball landete bei Gemens Peter Göring, der blieb vor FC-Keeper Niklas Baumann cool und schob zum 0:1 ein (8.). Das war die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Danach war Epe im Spiel. Ja regelrecht am Drücker. Und Jan Beverborg, schon im Hinspiel dreifach gegen Gemen erfolgreich, wusste, was zu tun war. Bei einer Hereingabe von der rechten Seite war er am zweiten Pfosten blank und schob zum 1:1 ein.

Beverborg vergibt kläglich, Gemen netzt eiskalt

Nur wenig später hätte er seinen eigenen Treffer kopieren können. Doch nach einer Flanke von Loris Deiters brachte er es fertig, das Leder aus geschätzten zwei Metern Torentfernung am selbigen vorbeizuschieben. „Weil der Ball kurz vorher noch abgefälscht wurde. Bitter, aber kein Vorwurf“, stellte Niehuis klar. Vorwerfen tut der Coach seiner Mannschaft das, was auf der anderen Seite passierte. Epe verlor das Spielgerät im Zentrum und Gemen schaltete um. Die Hausherren kamen nicht hinterher, da lag das Ding zum 1:2 auch schon im Netz. Ben Robers hatte eingenickt.

Hieß aber erstmal gar nichts, schließlich hatten die Gastgeber seitdem zwischenzeitlichen 0:1 einen guten Ball gespielt. „Deshalb war in der zweiten Halbzeit auch eigentlich noch alles drin“, fand auch Niehuis. Nach dem Seitenwechsel lief beim FC dann allerdings so gar nichts zusammen. Gemen musste wenig tun, um die Führung zu verwalten. Legte durch Florian Girnth sogar noch nach. „Wir sind dann viel angelaufen, haben aber im Grunde nichts zustande gebracht. Dementsprechend ist Gemen auch der absolut verdiente Sieger“, erklärte der FC-Coach.  

FC Epe – Westfalia Gemen      1:3 (1:2)
0:1 Göring (8.), 1:1 Beverborg (22.),
1:2 Robers (45.), 1:3 Girnth (72.)



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