Behrendt setzt Ahaus-Höhenflug fort
von Jakob Schulze Pals
(12.05.24) Eintracht-Coach Frank Wegener machte nach der Partie beim VfL Senden keinen Hehl daraus, dass seine Truppe eigentlich nicht wirklich bereit gewesen war für dieses Spiel. Der Eintracht steckten noch 90 kräftezehrende Minuten vom Pokalendspiel am vergangenen Donnerstag gegen die TSG Dülmen (1:2) in den Knochen. „Ich hatte heute nur 14 Jungs zur Verfügung, aber die haben’s richtig gut gemacht“, stellte Wegener fest. Kein Wunder, schließlich hatte sein Team auch mit 0:3 (0:2) gewonnen.
„Wir wollten unsere wenigen Kräfte heute gut einteilen“, schilderte der Ahauser Trainer seinen Matchplan. Hieß: „Senden ruhig den Ball überlassen und selbst konzentriert dagegen arbeiten.“ Der Plan ging auf. Der VfL hatte zwar mehr vom Spiel, so richtig viel fiel den Hausherren aber nicht ein. Der Pragmatismus der Gäste hingegen zahlte sich aus. Nach 20 Spielminuten eroberte Jens Büsker den Ball im Zentrum und schickte Christopher Behrendt damit auf die Reise. Behrendt düste los und ließ VfL-Schnapper Leon Friedrich keine Chance.
Noch vor der Pause dann das 0:2, ähnlich simpel. Ein Freistoß aus dem Halbfeld rutschte bis zum zweiten Pfosten durch. Dort hatte Jonathan Noack aufgepasst und machte das Leder noch einmal scharf. Behrendt war zur Stelle. Nach der Pause bäumte sich Senden dann nochmal auf. Sah auch stets gefällig aus, was der VfL anbot. Allein, zwingend wurde es selten. Auf der Gegenseite flipperte der Ball durch den Strafraum, einer behielt die Übersicht und netzte zum 0:3. Na klar, Christopher Behrendt. „Danach war der Stecker gezogen“, so Wegener.
VfL Senden – Eintracht Ahaus 0:3 (0:2)
0:1 Behrendt (20.), 0:2 Behrendt (45.+1),
0:3 Behrendt (61.)




































