Wettringen und ISV schiedlich-friedlich
von Jakob Schulze Pals
(12.05.24) Es war eine dieser Paarungen an diesem Spieltag, die nicht mehr allzu viel sportliche Brisanz zu bieten hatte. Das wurde schon vor der Partie auf dem Spielberichtsbogen deutlich. Sowohl Vorwärts Wettringen als auch die gastierende Spielvereinigung aus Ibbenbüren traten mit dezimiertem Aufgebot an. Und doch wurde es am Ende ein ganz kurzweiliges Spielchen. 2:2 (0:1) hieß es nach Ablauf der 90 Minuten, was nach Geschmack von ISV-Trainer Steffen Büchter auch so in Ordnung ging.
„Wettringen hatte ehrlich gesagt mehr vom Spiel, aber nicht unbedingt die dickeren Chancen“, resümierte der Ibbenbürener Coach. ISV spielte abwartend und überließ den Hausherren das Leder. Ein Spielansatz, den normalerweise Wettringen für sich beansprucht. Vorwärts meldete sich direkt mal an, nach nicht mal einer Spielminute hatte der Ball bereits die Latte der ISV geküsst. „Danach haben wir sie aber eigentlich ganz gut vom Tor ferngehalten“, so Büchter.
Trindeitmar sichert den Punkt
Gleichzeitig schafften es die Gäste immer wieder gut, ins Kontern zu kommen. Nach einer guten halben Stunde brach Marvin Hagemann auf der linken Bahn durch und legte das Spielgerät ins Zentrum. Dominik Sander fasste sich aus 17 Metern ein Herz und versenkte den Ball akkurat im langen Eck. Mit dem 0:1 ging‘s auch in die Pause, hielt allerdings nicht lang. Nach einem tiefen Ball der Wettringer wagte sich ISV-Hüter Jason Breulmann aus seinem Kasten, war aber langsamer als Felix Bußmann. Letzterer blieb cool und chippte das Leder gekonnt über den Schnapper hinweg.
Danach übernahmen die Gastgeber zunehmend die Initiative. Genau in diese Drangphase hinein traf die ISV. Kapitän Lukas Börgel klemmte den Ball in der Offensive gut ab, ließ ihn sich dann allerdings von seinem eigenen Mitspieler Jost Feldhaus abluchsen. Mit Recht, denn Feldhaus ließ noch einen Gegner stehen und das 1:2 folgen. „Das Tor tat dann gut, danach ist nicht mehr viel passiert“, sagte Büchter. Außer dies: Der eingewechselte Niklas Richter erhöhte noch auf 1:3. Der Treffer wurde allerdings aberkannt – Abseits. „War keins“, stellte Büchter klar. Achso ja, und Wettringen stellte noch auf 2:2. Trindeitmar nach einer Ecke. „Sicherlich verdient“, wusste auch der ISV-Coach.
Vorwärts Wettringen – Ibbenbürener SpVg 2:2 (0:1)
0:1 Sander (34.), 1:1 Bußmann (48.),
1:2 Feldhaus (67.), 2:2 Trindeitmar (88.)




































