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Natürlich gegen Wettringen: Ahaus verliert erstmals in 2024


von Malte Greshake

(20.05.24) Eine kleine Chance auf Platz zwei hatte es für Eintracht Ahaus vor diesem Spieltag noch gegeben. Dieses Thema hat sich jetzt aber erledigt. Nicht nur, weil die TSG Dülmen ihr Parallelspiel gegen RW Deuten gewann. Nein, die Ahauser verloren tatsächlich auch das eigene Spiel. Das 0:2 (0:2) gegen Vorwärts Wettringen war für die Truppe von Frank Wegener die erste Niederlage in der Liga seit Beginn des Jahres.

"Und Wettringen gewinnt das Spiel verdient, weil wir die erste Halbzeit komplett verschlafen", resümierte Wegener nach dem Abpfiff. Wohl wahr. Bereits nach wenigen Minuten brachte Paul Höffer den Ball vom rechten Flügel vorher. Torsten Fiefhaus verpasste die Murmel noch haarscharf. Felix Bußmann stand am zweiten Pfosten jedoch bereit, um die Wettringer in Führung zu schießen (8.). 

Und es dauerte nicht lange, ehe die Gäste nachlegten. Dieses Mal rollte die Vorwärts-Welle über die linke Seite nach vorne. Jens Schnermann flankte ins Zentrum, wo Marius Fleitmann mit einem Schuss gegen die Laufrichtung auf 2:0 erhöhte (24.). "Im ersten Durchgang haben wir es mit und gegen den Ball einfach richtig gut gemacht", meinte Wettringen-Trainer Patrick Wensing. "Obwohl die Vorzeichen nicht gut waren..."

Schnell zurück unter die Stange

Aufgrund des Schützenfestes in Wettringen waren er und sein Team mit einer Notelf an den Start gegangen. Nur Wensing, sein Co-Trainer Hendrik Artmann und Ersatzkeeper Michel Holtevert standen als Einwechselspieler zur Verfügung. Immerhin waren aber die Vorwärts-Schützenbrüder am Seitenrand als seelische Unterstützung dabei. "Trotzdem war's ein hochverdienter Sieg", so Wensing. "Wir haben nichts zugelassen gegen die beste Rückrundenmannschaft. Umso schöner ist es jetzt, dass die Jungs wieder zur Stange fahren können."

Die Hausherren kamen zwar noch einmal mit ordentlich Schmackes aus der Kabine. Richtig zwingend wurden Wegeners Jungs aber nicht mehr. David Farwick, Jonathan Noack und Jens Büsker ließen einen möglichen Anschlusstreffer liegen. Genauso wie in der Hinserie entwickelte sich Wettringen zum Stolperstein für die Eintracht. "Es reichte heute einfach nicht", resümierte Wegener. "Damit können wir nur noch Neuenkirchen zur Meisterschaft gratulieren und der TSG Dülmen für die Relegation alles Gute wünschen."

Eintracht Ahaus - Vorwärts Wettringen     0:2 (0:2)
0:1 Bußmann (8.), 0:2 Fleitmann (24.)



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