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Sendens verabschiedet sich vernünftig


von Malte Greshake

(26.05.24) Einen vernünftigen Abschluss? "Den haben wir im wahrsten Sinne abgeliefert", meinte Rabah Abed, Coach des VfL Senden. Gegen den Tabellenzweiten TSG Dülmen - der in Hinblick auf die Aufstiegsrelegation ein paar Stammkräfte schonte - siegten die Sendener mit 3:1 (2:1).

Weil die Hausherren an diesem Tag in den Zweikämpfen bissig gewesen waren und nach vorne dann immer wieder Lösungen fanden. "Wenn wir 90 Minuten alles reinhauen, können wir jedem Gegner in der Liga wehtun", meinte Abed hinterher. "Andersherum können wir uns bei fehlender Konzentration auch selbst schlagen. Heute sind wir allerdings geduldig geblieben und haben es mit Bravour gemeistert."

Sinev macht den Sack zu

Schon vor dem Führungstreffer zum 1:0 hatte der VfL beste Chancen verballert. Bis Dzan-Laurin Alic nach einem Ballgewinn im Zentrum einen Angriff einleitete. Über Tim Castelle kam der Ball zu Jürgen Sinev, der TSG-Keeper Simon Kraß keine Abwehrchance ließ (35.). Kurz darauf legte Castelle sogar noch einen drauf (42.). Bei seinem Treffer war Sinev diesmal als Vorlagengeber in Erscheinung getreten. Dass die Partie aber im zweiten Durchgang weiter offen blieb, lag an Philip Benterbusch. Kurz vor der Pause verkürtzte er für die Gäste nochmal auf 1:2 (44.).

Nach dem Seitenwechsel hielten die Sendener jedoch die Spannung hoch. Nur verpasste es Abeds Truppe - wie schon erwähnt - den Sack zuzumachen. Gleich zweimal traf der VfL nur das Aluminium. Nur Sinev hatten dann zum Schluss noch einen in petto. Nach einem Konter über Lukas Morzonek und Castelle machte er den Sack zu (73.). Dass Tim Herrmann sich am Ende noch Gelb-Rot abholte, fiel dann nicht mehr ins Gewicht (86.).

TSG-Trainer Manfred Wölpper konnte mit der Niederlage gut leben. Ein Novum für ihn, wie er hinterher zugab. "Das Ergebnis war heute sekundär, wir haben es in personeller und taktischer Hinsicht ziemlich durcheinander gewürfelt", meinte er. "Wir befinden uns in der Vorbereitung auf die Relegation. Natürlich gibt es aber auch nichts schönzureden. Wir sind einfach froh, dass sich keiner verletzt hat und wollen jetzt die Kräfte bündeln."

VfL Senden - TSG Dülmen      3:1 (2:1)
1:0 Sinev (35.), 2:0 Castelle (42.),
2:1 Benterbusch (44.), 3:1 Sinev (73.)
Gelb-Rote Karte für Sendens Herrmann (86.)



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