Landesliga 4
Beyer zockt bis Saisonende bei der TSG Dülmen
Von Malte Greshake
(29.04.25) Schau an! Den Namen kennen wir doch. Am vergangenen Spieltag stand bei der TSG Dülmen ein komplett neuer Spieler in der Startelf. Kein anderer als Manuel Beyer zockt seit kurzem für den abstiegsbedrohten Landesligisten. Ja, genau der Beyer, der bis zum Ende der Vorsaison noch für Oberligist 1. FC Gievenbeck gespielt hat. Und sich im kommenden Sommer eigentlich dem
BSV Roxel anschließen wollte.
Aber keine Sorge, liebe Roxeler. Daran ändert sich auch nichts. Das war fieses Clickbait. "Leider bleibt Manu nicht über den Sommer hnaus bei uns", bedauert TSG-Coach Ahmed Ibrahim. Seit längerer Zeit wohnt der 34-jährige Beyer schon in Dülmen. Irgendwann hätte Sportleiter Philipp Schulte dann den Kontakt zum vereinslosen Kicker hergestellt. "Das war schon im vergangenen Oktober", berichtet Ibrahim. "Damals hat es allerdings noch nicht geklappt. Deswegen ein großes Kompliment an Philipp, dass er drangeblieben ist. Jetzt hat sich Manuel bereit erklärt, uns in den verbleibenden Saisonspielen zu helfen."
Eine Halbzeit war schon im Tank
Denn dafür bringt Beyer sicher die nötige Erfahrung mit. Nicht nur war er jahrelang für die Gievenbecker im Einsatz, auch hat er sich davor für den TuS Hiltrup und die Roxeler das Trikot übergestreift. Auf 125 Einsätze in der Westfalenliga kommt er. Dazu gesellen sich rund 53 Oberliga-Partien. "Vom Menschlichen her ist er top, top, top", lobt Ibrahim den Routinier. "Er hat sich direkt super eingebracht und ich bin droh darüber, dass wir ihn bekommen haben." Beim zurückliegenden Spiel gegen den TuS Haltern (2:0-Sieg) hätte Beyer in der Innenverteidigung schon seine Qualitäten bewiesen. Gleichwohl das nur für eine Halbzeit ging.
Aus Sicherheitsgründen wechselte Ibrahim ihn in der Halbzeit aus. Muskuläre Probleme und so. "Sonst hätte er auch sicher durchgespielt", bemerkt der TSG Coach. Und für die Dülmener, derzeit mit drei Punkten Vorsprung vor der Abstiegszone, ist die Beyer-Verstärkung ein Segen. Die ganze Saison über hat die TSG schon mit argen Verletzungssorgen zu kämpfen. "Auch ich musste mich selbst gegen Haltern noch einmal einwechseln", monierte Ibrahim. "Das darf in der Landesliga eigentlich nicht sein." Aber: Mit einem fitten Beyer wird der Coach im Saisonendspurt wohl wieder seine Knochen schonen dürfen.





































