Landesliga 4
Biemann will es mal höherklassig wagen
von Fabian Renger
(29.12.24) Wenn du mit 27 Jahren in der Kreisliga A spielst und ein Landesligist anklopft, hast du zwei Möglichkeiten: Das Angebot annehmen und es mal höherklassig probieren. Getreu dem Motto 'Wenn nicht jetzt, wann dann'. Oder alternativ eben ablehnen und womöglich nie wieder eine solche Offerte kriegen. Nikolai Biemann von Eintracht Mettingen stand genau vor dieser Wahl und entschied sich dafür, es mal in der Landesliga zu probieren. Im Sommer wechselt er rüber zur Ibbenbürener Spielvereinigung. Er ist der erste Neuzugang der ISV für 2025/26.
Kevin Gütt, noch Coach der ISV-Reserve und ab Sommer Trainer der Ersten, hat den Wechsel aus guten Gründen eingetütet. Biemann und er kickten einst in der Jugend zusammen. In der A- und B-Jugend war der gebürtige Mettinger Biemann mal im Sportzentrum Ost am Ball. Inzwischen ist er Stammkraft der Eintracht. "Ein Top-Verteidiger der Kreisliga A, der den Verein kennt, der mich kennt, der die Mannschaft kennt", sagt Gütt. "Wir trauen ihm zu, den Schritt bei uns zu machen und ein gestandener Landesliga-Spieler zu werden. Er ist in einem top Alter, ist fit und bringt das Niveau mit, bei uns eine gute Rolle zu spielen."
"Super ekliger Gegenspieler"
Was Gütt am Neuling schätzt, ist dessen Flexilibität. Biemann kann im Defensivbereich so gut wie alles spielen. Egal, ob in der Dreier- oder Viererkette, egal, ob in der Innenverteidigung oder auf der Sechs oder auf einer Doppel-Sechs. "Er ist sehr schnell, sehr zweikampfstark und ein super ekliger Gegenspieler", so Gütt. Super eklig ist für einen Defensivspieler ja eigentlich immer der größtmögliche Ritterschlag.
Was gibt's sonst Neues vom Tabellenvierten? "Der Großteil aus dem Kader hat bereits zugesagt", so Gütt. Abgesehen von ein paar üblichen Fragezeichen aus beruflich bedingten Gründen beispielsweise. Was er verraten kann, um etwaigen Gerüchten vorzubeugen: Maxi Pelle bleibt der ISV erhalten. Er wurde zuletzt vor allem mit dem 1. FC Gievenbeck in Verbindung verbracht.








































