Epe vor dem Tor einfach galliger
Von Malte Greshake
(13.10.24) Was ist in einem Fußballspiel extrem wichtig? Richtig! Man sollte sich tunlichst Torchancen herausspielen. "Wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der uns mit seiner Qualität in dieser Hinsicht voraus war", meinte Karsten Erwig nach dem Abpfiff. Trainer ist der bei Aufsteiger Eintracht Coesfeld. Und beim FC Epe setzt es somit eine deutliche 1:5 (0:2)-Niederlage.
Die Eperaner hatte sich vor allem im ersten Durchgang etliche Hochkaräter herausgespielt. "Wir hätten schon viel eher den Deckel draufmachen müssen", wunderte sich FC-Trainer Ralf Cordes. Andreas Fontein brachte die Hausherren zunächst in Führung. Nachdem Matteo Schulterwolter eine Situation nochmal scharf gemacht hatte, drückte Fontein die Murmel über die Linie (14.). Im Anschluss begann das besagte Verballern von besten Gelegenheiten. Erst als es in Richtung Pause ging, durfte Epe noch einmal jubeln. Kamaljit Singh steckte im perfekten Moment auf seinen Bruder Amandip durch, der auf 2:0 erhöhte (34.).
Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff tauchten die Gäste dann auch das erste Mal gefährlich vorm gegnerischen Gehäuse auf. Einen Schuss von Jonas Warmes lenkte FC-Keeper Niklas Baumann gerade noch so an den Pfosten (37.). "Wir haben wirklich keine schlechte Leistung gezeigt", meinte Erwig. "Uns hat einfach in den entscheidenden Situationen das Glück gefehlt. In kämpferischer Hinsicht kann ich den Jungs aber keinen Vorwurf machen."
Die Vorentscheidung fällt früh
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Eperaner einfach kaltschnäuziger. Einen Schuss von Ricardo Deiters lenkte Eintracht-Keeper Jannis Thentie gerade noch so zur Seite ab. Beim Nachfassen brachte er Kamaljit Singh allerdings im eigenen Sechzehner allerdings zu Fall. Loris Deiters trat für den fälligen Elfmeter an und erhöhte auf 3:0 (49.). Es sollte schon so etwas wie eine Vorentscheidung sein. Doch genug hatten die Hausherren noch nicht. Amandip Singh - diesmal nach Vorarbeit von Kamaljit - erzielte schließlich auch noch einen Treffer (64.).
Ja, Tobias Hüwe verkürzte für Coesfeld zwischenzeitlich nochmal auf 1:4 (73.). Ein Tropfen auf einem heißen Stein war das aber nur. Und in der Schlussphase machte Kamaljit Singh mit seiner zweiten Bude schließlich das Buch zu (80.). "Vor allem mit der Art und Weise bin ich zufrieden", resümierte Cordes. "Nach der Halbzeit waren wir aggressiver und haben sehr gut nach vorne gespielt. Unwichtig war dieses Spiel sowieso nicht. Wir müssen es nun schaffen, eine Serie hinzulegen, um unten aus der Tabelle rauszukommen."
FC Epe - Eintracht Coesfeld 5:1 (2:0)
1:0 Fontein (14.), 2:0 Singh (34.),
3:0 Deiters (49./FE), 4:0 Singh (64.),
4:1 Hüwe (73.), 5:1 Singh (80.)



































