Ibrahim: "Es ist ernüchternd"
Von Malte Greshake
(27.10.24) "Der Spruch mit der Scheiße am Fuß reicht mir für uns nicht mehr", sagte ein bedienter Ahmed Ibrahim hinterher. "Wir haben etwas Schlimmeres am Fuß. Fußball kann echt brutal sein. Manchmal ist man auf Siegerseite, manchmal auf der Verliererseite. Und ich kann dir sagen, dass es sich echt nicht schön anfühlt, auf der Verliererseite zu sein." Auch gegen den TuS Haltern hatte seine TSG Dülmen mit 0:1 (0:0) denkbar knapp das Nachsehen gehabt. Durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit.
Die Chancen, selbst auf die Siegerstraße abzubiegen, waren für die Dülmener vor allem in Halbzeit eins da gewesen. Der vermeintliche Führungstreffer von Andrej Sachabutdinow wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Bei einem weiterem Abschluss von ihm flog den Ball knapp am Gästekasten vorbei. Auf der anderen Seiten hatten die Hausherren dann aber auch Glück: Bei einem der wenigen Haltener Angriff klatschte die Murmel nur gegen den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel entwickelten die Dülmener nach vorne nicht mehr viel Gefahr, hinten ließen Ibrahims Jungs dafür aber auch nichts zu. Bis die Nachspielzeit anbrach. Bei einer Standardsituation versuchten die Gäste noch einmal ihr Glück. Und es kam, wie es kommen musste: Die Dülmener bekamen den Ball nicht richtig geklärt, sodass Dennis Kurtoglu den späten Lucky Punch erzielte (90.+4).
"Es ist gerade einfach ernüchternd", resümierte Ibrahim. "Die Niederlage hatten wir nicht verdient. Aber alle von uns wissen es richtig einzuschätzen. Wir müssen näher zusammenrücken und weitermachen."
TSG Dülmen - TuS Haltern 0:1 (0:0)
0:1 Kurtoglu (90.+4)




































