Die ISV kann mit der Nullnummer in Gemen gut leben
Von Malte Greshake
(03.11.24) Viermal in Folge war die Ibbenbürener SpVgg zuletzt als Sieger vom Platz gegangen. Dabei hatte dreimal hinten die Null gestanden und es vorne mit zehn Buden bestens funktioniert. Im Auswärtsspiel bei Westfalia Gemen entwickelte die Truppe von Alexandr Lust und David Lindemann nun jedoch nie wirklich Torgefahr. Aber: Immerhin hielten die Ibbenbürener dafür hinten wieder die Null. Es endete 0:0-Unentschieden.
"Ein glücklicher Punkt, der aber nicht unverdient ist", meinte Lindemann nach dem Abpfiff. Über den gesamten Spielverlauf hatten sich die Hausherren allerdings die klareren Chancen herausgearbeitet. Wenn auch nicht allzu viele. In der Anfangsphase ließen die Gemener gleich zwei dicke Dinger liegen. Im Anschluss fingen sich die Ibbenbürener aber und ließen auf dem tiefen Platz an der Gegener Jugendburg kaum etwas zu.
Pelle sieht Gelb-Rot
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fern. Nur einmal entwischte Westfalia-Knipser Julius Gerster der Ibbenbürener Hintermannschaft dann doch. Auch ihm versagten vor dem Kasten von Sven Hübner jedoch die Nerven. Auf der anderen Seite näherte sich vor allem Glenn Schröer einem möglichen Lucky Punch an. Es blieben aber nur Halbchancen, die sich die Gäste bis zum Schlusspfiff erarbeiteten.
"Trotzdem nehmen wir den Punkt gerne mit", sagte Lindemann noch. "Gerade, weil wir mit unserem dünnen Kader eine vernünftige Leistung an den Tag gelegt haben. Wir bleiben weiterhin ungeschlagen und haben kein Gegentor kassiert. Das gibt uns ein gutes Gefühl." Und die Schlussphase hatten die Ibbenbürener sogar auch noch zu zehnt überstehen müssen: Der bereits verwarnte Maximilian Pelle bekam wegen angeblichen Meckerns die Gelb-Rote Karte gezeigt (85.). Nur machten das den Braten am Ende nicht mehr fett.
Westfalia Gemen - Ibbenbürener SV 0:0
Tore? Fehlanzeige
Gelb-Rot für Pelle wegen Meckerns (85.)




































