Senden am Ende gefestigter
Von Malte Greshake
(17.11.24) Nach zwei sieglosen Spielen in Folge ist der VfL Senden zurück in der Spur. Bei der DJK Eintracht Coesfeld siegte das Team von Rabah Abed an diesem Sonntag mit 2:0 (0:0) und behauptet damit in der Tabelle den vierten Rang. Gleichwohl es für die Sendener beim Aufsteiger ein hartes Stück Arbeit gewesen war. Erst im zweiten Durchgang der Begegnung war der VfL richtig zwingend geworden.
Denn in Durchgang eins verpassten es die Gäste, sich eine gute Ausgangslage zu verpassen. Mit einem sicheren Passspiel legten sich die Sendener die Coesfelder da zurecht. "Senden hat schon eine echt gute Spielanlage", meinte auch Eintracht-Coach Karsten Erwig. "Man merkt, dass sie schon lange Teil der Landesliga sind. Ihr Spielaufbau wirkt sehr gefestigt." Nur vor dem gegnerischen Kasten fehlte den Gästen dann die Zielstrebigkeit. Bruno Geister setzte einen Abschluss nur an den Pfosten. Auch Tim Hermann und Lukas Morzonek fehlt bei ihren Schüssen die Präzision.
Die Sendener holten sich so nicht die nötige Sicherheit - und verloren in der Phase vor der Halbzeit zunehmend den Faden. Vor allem nach Ballverlusten fehlte dem VfL die Abstände zwischen den Ketten. So kamen nun auch die Hausherren zu guten Gelegenheiten. Nach einem Pass von Philip Schink verfehlte Samir Ismailov das VfL-Gehäuse nur knapp (20.). Eine Schussflanke von Hannes Ueding donnerte danach auf die Latte (25.). Und als Felix Wirtz flank im gegnerischen Sechszehner auftauchte, fehlte bei seinem Pass entscheidende Zentimeter.
Senden fängt sich
"Wir waren irgendwann nicht mehr stabil genug", meinte Abed. "Wir haben also Glück gehabt, dass wir kein Gegentor kassieren. In der Kabine haben wir dann etwas korrigiert und darauf hingewiesen, dass wir Geduld brauchen werden." Nach dem Seitenwechsel traten die Gäste aber wieder stabiler auf. Nur ließen Abeds Männer zunächst weitere Hochkaräter liegen. Bis Tim Castelle den Ball von der Grundlinie clever zurücklegte. Matthias Althaus tauchte am Fünfer auf und besorgte den Dosenöffner (64.). Und davon erholten sich die Coesfelder nicht mehr. Angeführt vom starken Ali Shinawi, der nach seiner Einwechslung ordentlich Schwung reinbrachte, entschieden die Sendener das Spiel. Bei einem Konter machte Castelle den Deckel drauf (90.+3).
"Grundsätzlich bin ich mit der Leistung sehr zufrieden", hielt Abeds somit fest. "Abgesehen davon, dass wir zu viele Chancen gebraucht haben und zwischenzeitlich ins Schwimmen gekommen sind." Erwig seinerseits wählte folgende Worte: "Leider haben wir in der ersten Halbzeit ein Tor verpasst. Das hätte uns Sicherheit gegeben. Trotz unserer personellen Probleme haben wir aber einen ordentlichen Auftritt gezeigt." In Richtung seines Gegenüber Abed wählte zudem noch lobende Worte: "Nicht nur als Spieler war Abed gut. Besonders als Trainer sticht er auch heraus. Ein angenehmer Typ."
Eintracht Coesfeld - VfL Senden 0:2 (0:0)
0:1 Althaus (64.), 0:2 Castelle (90.+3)




































