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Ahaus besiegt den Dülmen-Fluch


von Malte Greshake

(11.08.24) Keine schönen Erfahrungen hat Eintracht Ahaus in der Vorsaison mit der TSG Dülmen gemacht. In der Liga verlor die Truppe von Frank Wegener in der Hinrunde. In der Rückrunde gab es wegen zwei später Gegentreffer noch eine Punkteteilung. Und auch im Kreispokalfinale hatte die Eintracht knapp das Nachsehen. Die Ahauser haben aber nun ihren persönlich "Dülmen-Fluch" gebannt: Im TSG-Stadion siegten Wegener und seine Jungs zum Auftakt mit 3:0 (1:0).

"Fürs erste Spiel war das echt okay", meinte der Ahaus-Trainer hinterher. "Natürlich, wenn du gegen den Vizemeister starten musst, ist das schon ein Brett. Wir waren aber griff, gallig und haben wenig zugelassen." Zudem hatten die Ahauser dem Gegner noch eine Sache voraus: Timo Brillert und seine Mitspieler kreierten sich wesentlich mehr Torchancen. Bereits in der Anfangsphase hätten Lennart Varwick (7.) und Christopher Behrend (10.) die Gäste schon in Führung schießen können. Noch fehlte allerdings die Kaltschnäuzigkeit. Bis Mitte der ersten Hälfte. Da behauptete sich Varwick nach Steckpass von Christian Rosing erfolgreich gegen gleich drei Gegenspieler und schob zum 1:0 ein (32.).

Ibrahim feiert keinen gelungenen Einstand

Zuvor hätte Noah Ivanovic auf der anderen Seiten aber auch die Dülmener jubeln lassen dürfen. Sein Schuss aus 16 Metern verfehlte aber sein Ziel. Und ansonsten war's das auch von der TSG in Sachen Offensivbemühungen. "Für mich war's somit kein gelungener Einstand", meinte Dülmens Neu-Coach Ahmed Ibrahim. "Bei uns hat bei den Abläufen in der Verteidigung und Offensive wenig zusammengepasst. Aber in der Landesliga muss halt eben alles passen."

Dazu kam auch noch, dass die Ahauser es auch im zweiten Durchgang stark verteidigten. Noch ein wenig tiefer schob Wegener seine Mannen zurück. Die Dülmener fanden so keine Lücken im Eintracht-Zement. Und in der Schlussphase machten die Gäste das Buch dann nach einem Konter zu: Varwick bediente Behrendt, der auf 2:0 erhöhte (90.+1). Kurz vor dem Abpfiff feierte Neuzugang Felix Gövert dann noch einen perfekten Einstand. Sein "Dampfhammer" trudelte abgefälscht ins Dülmener Tor (90.+4).

"Unsere Defensivleistung war echt top", frohlockte Wegener. "Nur die Konter hätten wir noch besser ausspielen können. Trotzdem haben wir keinen Grund zu meckern." Ibrahim fand abschließend folgende Wort: "Schade ist es, dass wir aus unserem Ballbesitz nicht machen konnten. Im Gegensatz zu den letzten Wochen war's heute aber kein Rückschritt. Wir sind einfach auf einen Gegner getroffen, dass es sehr gut verteidigt hat."

TSG Dülmen - Eintracht Ahaus     0:3 (0:1)
0:1 Varwick (32.), 0:2 Behrendt (90.+1),
0:3 Gövert (90.+4)



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