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Lennart Varwick (l.) hatte das Spiel für Eintracht Ahaus mit seinem Treffer zum 2:1 gedreht. Nils Bußmann und seine Wettringer gingen so am Ende mal wieder leer aus. Foto: Renger

Keine Überraschung im Hiärtken


Von Malte Greshake

(08.03.25) Vorwärts Wettringen bleibt unten gefangen. Obwohl die Mannschaft von Patrick Wensing am Freitagabend gegen Eintracht Ahaus eigentlich mal wieder kein schlechtes Spiel abgeliefert hatte. Früh in der Begegnung waren die Wettringer sogar in Führung gegangen und hatten im weiteren Verlauf zudem weitere dicke Chancen gehabt. Nur waren die Ahauser wie so oft in dieser Saison mal wieder abgezockter als der Gegner - und rückten durch den 4:1 (3:1)-Auswärtssieg vorerst auf den zweiten Tabellenrang.

Dass es mal wieder ein sinnbildlicher Spielverlauf für die Vorwärtsler gewesen war, musste Wensing hinterher auch eigentlich gar nicht mehr erwähnen. "Es war mal wieder bezeichnend", meinte er. "Wir haben wieder ein gutes Spiel gemacht und was die Qualität der Chancen anging, hatten wir sogar einen leichten Vorteil. Am Ende bekommen wir es allerdings nicht gefackelt und der Gegner nutzt seinerseits unsere individuellen Fehler eiskalt aus. Das ist simpel erklärt wieder, nur eben auch echt frustrierend."

Varwick dreht das Spiel mit einer sehenswerter Bude

Ole Trindeitmar war früh in der Partie für die Wettringer zur Stelle gewesen. Bei einem Freistoß schaltete er am schnellsten und überrumpelte die noch schläfrige Defensive der Eintracht mit einem Schuss aus dem Sechzehner heraus (5.). "Das war das erwartet schwere Spiel für uns, das du eigentlich nur verlieren kannst", hielt Ahaus-Coach Frank Wegener fest. "Und nach dem frühen Rückstand konnten wir natürlich alles über Bord werfen, was wir uns vorher vorgenommen haben. Wir wussten nämlich, dass es mit einem frühen Gegentor schwer werden würden. Trotzdem waren wir danach besser drin."

Denn die Ahauser sind in dieser Saison einfach zu abgezockt, um sich von solch einem Nackenschlag aus der Bahn werfen zu lassen. Kurz darauf hatte Lennart Varwick den Ausgleich bereits auf dem Fuß, vergab diesen jedoch noch. Bis sich Christian Rosing schließlich einen ruhenden Ball im Halbfeld zurechtlegte. Seine Hereingabe tickte einmal im Wettringer Sechzehner auf - und flog an Freund und Feind vorbei ins lange Eck (16.). Und dann ging es Schlag auf Schlag: Nur wenige Minuten später schickte Christopher Ransmann Varwick auf die Reise, der den Ball mit der Brust aus der Luft pflückte und per sehenswertem Dropkick das Spiel drehte (25.).

Wegeners Lob

Aber: Dennoch hätten die Wettringer beinahe zurück in die Partie gefunden. Trindeitmar besaß in der 35. Minute die dicke Gelegenheit zum Ausgleich. Nach Querpass von Noah Schilling war Eintracht-Keeper Igor Igor Levchenko aber mit einer starken Parade zur Stelle. Somit verpuffte die Chance für die Wettringer, die Partie zum passenden Zeitpunkt noch einmal richtig spannend zu machen. Zudem kam es noch dicker für Wensing und seine Jungs. Kurz vor der Halbzeit verunglückte ein Vorwärts-Befreiungsschlag ziemlich und landete im Fuß von Christopher Behrend. Eintrachts Toptorjäger ließ sich daraufhin nicht zweimal bitte und schlenzte das Ding zum 3:1-Pausenstand ins lange Eck (45.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die Wettringer taten, machten und malochten. Nur wollte die Murmel nicht ins Ahauser Tor. Paul Höffer aus halbrechter Position (46.) und Schilling mit einem zu zentralen Schuss (60.) verpassten das 2:3. Jeweils war erneut Levchenko für die Eintracht rettend zur Stelle gewesen. "Wenn wir da den Anschluss machen, wird das noch einmal ein anderes Spiel", haderte Wensing. Wurde es allerdings nicht. Und Wettringens Übungsleiter musste schließlich in der Schlussphase dabei zuschauen, wie die Ahauser einen Konter sauber zu Ende spielten und Behrendt den Deckel draufmachte (84.).

"Wir haben es insgesamt erwachsen runtergespielt, weswegen der Sieg auch so in Ordnung geht", resümierte Wegener. "Trotzdem geht Lob, Respekt und Anerkennung an die Wettringer. Obwohl sie mit dem Rücken zur Wand stehen, spielen sie es wirklich ordentlich und sind immer ein unangenehmer Gegner." Nur kaufen können sich Wensing und seine Mannen davon eben nichts. Mit 14 Punkten halten die Vorwärtsler weiterhin die Rote Laterne in der Hand.

Vorwärts Wettringen - Eintracht Ahaus     1:4 (1:3)
0:1 Trindeitmar (5.), 1:1 Rosing (16.),
1:2 Varwick (25.), 1:3 Behrendt (45.),
1:4 Behrendt (84.)



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