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Torsten Fiefhaus (l.) und Vorwärts Wettringen holten einen Zähler gegen die ISV, hier durch "Matze" Eiter vertreten. Foto: Renger

Klingt trostlos, war's aber gar nicht


Von Fabian Renger

(23.03.25) Eine torlose Nullnummer ohne eine einzige gelbe Karte. Patrick Wensing, was war das denn bitte für ein trostloser Kick zwischen Vorwärts Wettringen und der Ibbenbürener Spielvereinigung? "Wir haben auch kein Fußball gespielt. Wir haben uns einfach nur so getroffen...", witzelte Vorwärts-Coach Wensing. Aber im Ernst: Es war gar nicht so trostlos. Gerade die Hausherren hatten sogar die besseren Chancen.

Das lag vielleicht am Matchplan der Gastgeber, der völlig nachzuvollziehen war für einen Tabellen-Vorletzten. Defensiv gut stehen, wenig zulassen und selbst vorne ein bisschen nadelstichen. Das funktionierte vorzüglich. In der ersten Hälfte hätte Noah Schilling früh treffen dürfen, als er rechts frei zum Schuss kam, aber an Jason Breulmann im Gäste-Tor scheiterte. Im zweiten Abschnitt war vor allem zum Ende hin Feuer unterm Dach. Nils Bußmann köpfte knapp übers Gebälk, Mats Thiemann traf nur das Außennetz, Leo Zenuni verfehlte das Tor um Haaresbreite. Allesamt Wettringer Szenen aus aus dem zweiten Abschnitt.

Lust: "Wettringen hat es auch gut verteidigt"

Die Gäste fanden gegen die spät, erst ab der Mittellinie attackierenden Wettringer "nie wirklich eine Lösung", wie ISV-Coach Alex Lust feststellte. "Wettringen hat es aber auch echt gut verteidigt und uns das Leben extem schwer gemacht. Wir hatten das ganze Spiel über nicht das passende Mittel."

In der ersten Hälfte setzte Ibbenbüren vermehrt auf Diagonalbälle, um die Fünferkette von Wettringen zu knacken. War aber nicht wirkungsvoll. Im zweiten Abschnitt versuchte es die Spielvereinigung etwas mehr spielerisch. "Das hat ein bisschen besser funktioniert, wir haben es geschafft, mehr Druck auszuüben", so Lust. Das Problem schob er gleich hinterher: "Wir sind nie zwingend vors Tor gekommen." Einzig Niklas Pollok hatte einen Gäste-Treffer im Eins-gegen-Eins gegen Wettringens Schlussmann Tobias Brünen auf dem Fuß. Brünen hielt sensationell. Rund 65 Minuten waren da um.

"Den Punkt nehmen wir mit", so Wensing. Wer weiß, wozu der Zähler noch gut sein könnte. Lust wusste: "Solche Spiele verlierst du oft noch..." Deswegen: Haken hinter. Remis. Passte wohl so.

Vorwärts Wettringen - Ibbenbürener Spielvereinigung 0:0



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