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Noah Schilling (l.) leitete mit seinem Tor den Sieg für Vorwärts Wettringen ein. Foto: Lehmann

Nun ist der Glaube in Wettringen erst recht zurück


Von Malte Greshake

(18.04.25) Die Hoffnung hat Vorwärts Wettringen noch längst nicht verloren. Obwohl die Mannschaft von Patrick Wensing sich zuletzt gleich viermal in Serie die Punkte teilte und so im Abstiegskampf kaum Boden gutmachte. Denn: Die Leistungen hatten dabei in jeder Hinsicht gestimmt. Und an diesem Gründonnerstag belohnten sich Wettringer schließlich doch noch für den Aufwand: Tabellennachbar TSG Dülmen besiegte Vorwärts mit 2:0 (0:0).

"Der Glaube daran, dass wir es noch schaffen können, war auch vor dieser Partie immer noch da", meinte Wensing nach dem wichtigen Dreier. "Das war ein hochverdienter Sieg, weil wir vor allem hinten wie gewohnt stabil aufgetreten sind." Erneut ließen die Wettringer nämlich wenig zu. Nur in der Anfangsphase ließen die Hausherren vorne noch zu viel liegen. Noah Schilling verpasste zunächst aus spitzem Winkel die Führung (2.). Kurze Zeit später zischte ein Distanzschuss von Philipp Gering nur knapp am Gästetor vorbei.

Vorwärts-Keeper Tobias Brünen musste sich in Halbzeit eins nur einmal auszeichnen. Bei einem Schuss von Alexander Kock war er auf seinem Posten (25.). Ansonsten hielten die Gastgeber die Dülmener meist vom eigenen Tor fern. Zumindest aus dem Spiel heraus. "Wir haben zu viele dumme Fouls in den Halbpositionen begangen", meinte Wensing. "Das wollten wir eigentlich nicht." Die Gäste machten jedoch zu wenig aus ihren ruhenden Bällen. Ohne Tore ging's in die Kabine.

Schilling bricht den Bann

Nach Wiederbeginn dauerte es aber nur kurz, ehe es klingelte. Mats Thiemann schickte Schilling mit einem starken Tiefenball auf die Reise. Diesmal blieb Wettrings Offensivmann vor TSG-Schnapper Aziz Retzep ganz cool und versenkte die Murmel im langen Eck (48.). Was den Wettringern natürlich richtig in die Karten spielte. Die Dülmener, die vor allem immer wieder auf lange Bälle setzten, bissen sich weiter die Zähne an der Vorwärts-Defensive aus.

In der Schlussphase bewies Wensing dann ein goldenes Händchen. Ein paar Minuten vor dem Ende brachte er Patrick Voß. Und der drang bei seiner ersten Ballaktion über die linke Seite in den gegnerischen Sechzehner ein und jagte das Ding volle Möhre in den Giebel (87.). Die endgültige Entscheidung. "Trotzdem dürfen wir uns nichts vormachen", hielt Wensing abschließend fest. "Wir müssen unbedingt nachlegen." Am Ostermontag müssen die Wettringer beim SV Dorsten-Hardt antreten. Bei jetzt nur noch sechs Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegplatz.

Vorwärts Wettringen - TSG Dülmen     2:0 (0:0)
1:0 Schilling (48.), 2:0 Voß (87.)



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