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Landesliga 4 - Anschwitzen

Jannes Brüning und seine Ahauser wollen die bisher starke Saison zu einer glorreichen machen. Foto: Greshake

"Die Jägerrolle steht uns ganz gut"


Von Malte Greshake

(09.05.24) Das könnte das Jahr von Eintracht Ahaus werden. Gefühlt sind die Jungs um Chefcoach Frank Wegener seit siebzehn Jahren im oberen Drittel der Landesliga dabei. Nur hat es eben bisher noch nicht für ganz oben gereicht. Bis zu dieser Saison. Mit dem zweiten Tabellenrang, auf dem sich die Ahauser derzeit mit sieben Punkten Vorsprung befinden, winkt nach der Saison die Aufstiegsrelegation. Aber: Vielleicht ist sogar noch der direkte Sprung in die Westfalenliga drin. Sagt auch Eintracht-Außenverteidiger Jannes Brüning.

Natürlich, in der eigenen Hand haben er und seine Ahauser nicht mehr. Zum direkten Duell mit Nordkirchen kommt es nicht mehr. Der Spitzenreiter, mit vier Punkten vor, aber auch einem Spiel mehr, müsste in den kommenden Wochen noch ein wenig liegen lassen. "Die Jägerrolle steht uns allerdings auch ganz gut", findet Brüning. "Damit können wir uns gut mit anfreunden. Vielleicht wird ja Nordkirchen tatsächlich noch einmal nervös. Und wer weiß, was am Ende nochmal passiert..."

Schalke-Touren seien an der Tagesordnung

Auf die Frage, warum er und seine Mannschaft in der Saison ganz oben herumturnen, hat er eine einfache Antwort. "Auf der einen Seite haben wir im vergangenen Sommer junge, hungrige und gute Spieler hinzubekommen", so der 22-Jährige. Damit meint er vor allem Christian Rosing und Janis Noack, die sich direkt zu Leistungsträgern entwickelt haben. "Die tun dem Team unheimlich gut und haben noch einmal eine gewisse Frische reingebracht." Auf der anderen Seite würde der Kern der Truppe eben auch schon eine lange Zeit zusammenzocken. "Wir verstehen uns nicht auf dem Fußballfeld richtig gut, sondern sind auch privat alle Kumpels", so Brüning. 

An spielfreien Wochenende unternehmen die Ahauser deswegen auch gerne mal zusammen eine Fahrt ins Stadion. Manchmal ist Zweiligist SC Preußen Münster das Ziel, manchmal lockt jedoch auch das Ruhrgebiet. "Touren nach Schalke sind bei uns auch auf der Tagesordnung", meint Brüning - und merkt schmunzelnd an: "Frank mag das als Gladbach-Fan natürlich nicht so gerne." Immerhin: Weil die Königsblauen auch in dieser Saison nichts mit dem Aufstieg zu tun haben, kommt es auch im nächsten Jahr - zumindest in der 1. Liga - nicht zu einem Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams. Für die Team-Harmonie bei den Ahausern ist das bestimmt sehr gut. Auch wenn es in der Hinsicht sowieso komplett wuppt, meint Brüning.

Das Potential für die Westfalenliga ist da

So haben er und seine Mitspieler auch mehr Kapazitäten, um sich auf die eigene Liga zu konzentrieren. Die dann vielleicht Westfalenliga heißt. "Das Potential dafür haben wir. Unser Ansprung ist es, auch in der Liga zu bestehen", sagt er. "Na klar, vom Gefühl her wird in der Westfalenliga noch mehr Fußball gespielt und es geht nicht so körperlich zur Sache wie bei uns. Im Falle des Aufstiegs wollen wir versuchen, eine gute Rolle zu spielen." Wobei für die Eintracht zunächst selbstverständlich der Klassenerhalt an erster Stelle stehe. Das betont Brüning extra nochmal.

Bis es so weit ist, stehen allerdings noch ein paar Spiele an. An diesem kommenden Spieltag wartet die Ibbenbürener SpVgg. "Da haben wir noch eine Rechnung offen", bemerkt Brüning. Im Hinspiel hatten er und sein mit 0:1 das Nachsehen. "Das ist eine eklige Mannschaft. Dieses Mal wollen wir aber ganz klar einen Dreier einfahren." Besonders die Heimstärke macht ihm Mut. "Wir haben zuhause erst einmal verloren", fügt er abschließend. "Ich glaube nicht, dass sich die Ibbenbürener gerade freuen, nach Ahaus fahren zu müssen."

Anschwitzen, der 31. Spieltag

Eintracht Ahaus - Ibbenbürener SV (Sonntag, 15 Uhr)
Eine fantastische Saison können er und sein noch weiter veredeln, sagt Eintracht-Coach Frank Wegener auf dem Instagram-Account des Vereins. "Allerdings müssen wir hierfür in den nächsten Tagen und Wochen alles raushauen, was noch im Tank ist." Was seine Mannschaft gerade abreiße, sei absolut lobenswert. "Am kommenden Wochenende erwartet uns zuhause mit der ISV die nächste schwere Aufgabe", so Wegener noch. Gleichwohl die Ibbenbürener momentan alles andere als gut drauf sind. Seit vier Spielen wartet das Team von Alex Lust und David Lindemann schon auf einen Sieg. 
Heimspiel-Tipp: Das lassen sich die Ahauser nicht nehmen: 3:0.
Brüning: 2:0. Wer die Tore gemacht? Ganz klassisch Chrissi Behrendt und Lennart Varwick

FC Nordkirchen - Vorwärts Wettringen (Sonntag, 15 Uhr)
Na hoffentlich hat das spielfreie Wochenende Vorwärts Wettringen nicht aus dem Rhythmus gerissen. Zuvor hatten Patrick Wensing und sein Team beim 2:0-über den VfL Senden den dritten Sieg in Folge eingefahren. Und: Insgesamt sind die Wettringer ja bereits seit acht Begegnungen ungeschlagen. Dass nun ausgerechnet der FC Nordkirchen wartet, wird die Vorwärtsler wahrscheinlich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen. Vielmehr wird dem Tabellenführer die Düse gehen. 
Heimspiel-Tipp: Als hätte es die Pause gar nicht gegeben: 0:2.
Brüning1:1

TuS Haltern - VfL Senden (Sonntag, 15 Uhr)
Ein wenig ist der Wurm gerade drin beim VfL Senden. Seit drei Spielen warten Rabah Abed und seine Jungs schon auf einen Sieg. Gerade die Leichtigkeit in der Offensive sei seiner Truppe zuletzt ein wenig abhanden gekommen, meinte Abed zuletzt zu uns. Immerhin: Zum Start der neuen Saison bekommen die Sendener ordentlich Offensivpower hinzu. Mit Jürgen Sinev kehrt ein Stürmer zum VfL zurück, der pro Saison mindestens für zehn Tore gut ist. Sagen wir jetzt einfach mal so.
Heimspiel-Tipp: Haltern ist galliger auf die Punkte: 2:1.
Brüning: 1:1

Eintracht Coesfeld - SV Dorsten-Hardt (Sonntag, 15 Uhr)
So verabschiedet man sich doch vernünftig aus einer Liga! Mit 6:3 watschten die Coesfelder am vergangenen Spieltag die TSG Dülmen ab. Mehr davon, bitte. Und über den SV Dorsten-Hardt haben wir in dieser Woche auch ausnahmsweise mal etwas zu schreiben: Mit Öffnet externen Link in neuem FensterMirko Janning wechselt nämlich für uns kein unbekannter Spieler dort hin. Der Abwehrmann kommt vom SuS Neuenkirchen und hat in der Vergangenheit auch schon für den FC Eintracht Rheine gekickt. 
Heimspiel-Tipp: 2:3: Dorsten-Hardt ist einen Tacken abgezockter.
Brüning: 1:4

SV Burgsteinfurt - Hammer SpVg (Sonntag, 15 Uhr)
Ein paar Pünktchen braucht der SV Burgsteinfurt also doch noch, um den Klassenerhalt einzutüten. Fünf Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Christoph Klein-Reesink weiterhin auf den TuS Haltern, der sich auf dem ersten Abstiegsplatz befindet. Allerdings sollte nicht nur das den Burgsteinfurtern ordentlich Motivation einflößen. Auch das Hinspiel wird Joshua Olden und seinen Jungs noch im Kopf herumspuken. Mit 0:2 unterlag der SVB im vergangenen November bei der SpVg. 
Heimspiel-Tipp: 4:1. Und damit ist Stemmert so gut wie safe. 
Brüning: Burgsteinfurt finde ich stark: 3:1.

Werner SC - SC Altenrheine (Sonntag, 15 Uhr)
Notgedrungen wird SCA-Coach Marc Wiethölter auf einige seiner Stammkräfte verzichten müssen. Arne Üffing und Levin Damer fallen wohl verletzt für das Spiel in Werne aus. Beide hatte Wiethölter am vergangenen Spieltag bereits in Halbzeit eins runternehmen müssen. Dazu war Max Stermann auch noch mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Der Verteidiger ist also gesperrt. "Wir wollen in der Tabelle noch ein wenig klettern", meinte Wiethölter. Mit einem Sieg wäre es für Altenrheine sogar möglich, auf Rang fünf zu springen. "Daneben möchten wir aber auch ein wenig Frische reinbekommen", so der Trainer. "Wir denken auch immer noch ans Pokalfinale." Das findet am Ende des Monats statt. Der Gegner: Westfalenligist SV Mesum.
Heimspiel-Tipp: Wernes Heimstärke setzt sich durch: 2:1.
Brüning2:1

Westfalia Gemen - FC Epe (Sonntag, 15 Uhr)
Geht da noch etwas für den FC Epe? Am vergangenen Spieltag sendete die Mannschaft von Ralf Cordes ein Lebenszeichen und fuhr beim 2:1 über den Werner SC seit längerem mal wieder einen Sieg ein. Der erste Nichtabstiegsplatz ist trotzdem immer noch sieben Punkte entfernt - bei vier ausstehenden Partien. Aber: In dieser Liga scheint jedes Wochenende alles möglich zu sein. Dass die Konkurrenz im Abstiegskampf regelmäßig punkten wird, ist längst noch nicht in Stein gemeißelt. Und mit einem nächsten Dreier ist für die Eperaner weiterhin alles drin.
Heimspiel-Tipp: 1:3: Der FC Epe lebt.
Brüning1:1

RW Deuten - TSG Dülmen (Sonntag, 15.30 Uhr)
RW Deuten verabschiedet sich endgültig aus dem Rennen um Platz zwei.
Heimspiel-Tipp: 0:2
Brüning2:2

Borussia Münster - spielfrei



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Cher. Laggenbeck 16    58:20 44  
2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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