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Landesliga 4 - Anschwitzen

Jan Springeneer und Borussia Münster befinden sich drei Spieltag vor Saisonende noch tief im Abstiegskampf. Foto: Greshake

Die letzten Prozente herauskitzeln


Von Malte Greshake

(16.05.24) Keine ganz so angenehme Situation. Am vergangenen Spieltag hatte die Borussia aus Münster spielfrei. So mussten Jan Springeneer und seine Mitspieler hilflos dabei zuschauen, wie die Konkurrenz im Abstiegskampf auf Punktejagd gehen durfte. "Natürlich haben wir das verfolgt und auch in unserer Gruppe hin- und hergeschrieben", berichtet der 23-Jährige. Er selbst hatte das Spiel zwischen dem VfL Senden und TuS Haltern vor Ort verfolgt. "Ein bisschen bei den alten Kumpels zugeschaut", berichtet der früherer Spieler der Sendener. Als Ablenkung vielleicht auch. Und am Ende ging auch alles glatt: Die Münsteraner stehen immer noch über dem Strich. Wobei bei den Borussen sowieso keiner die Nerven verliert.

Dafür gibt es schließlich auch gar keinen Grund. Noch haben Springeneer und seine Jungs alles in der eigenen Hand. "Die Stimmung ist gut, die Intensität ist hoch - an sich sieht's durchweg positiv bei uns in der Mannschaft aus", berichtet der Außenverteidiger. Gebürtig stammt er übrigens aus Dülmen. Dort hatte er zunächst das Kicken erlernt, ehe er nach Senden weiterzog. Beim VfL schaffte er den Sprung ins Landesligateam. Im Sommer 2022 wagte er dann aber den Schritt nach Münster. Unter Borussias Ex-Coach Henry Hupe gelang in der folgenden Spielzeit der Aufstieg in die Landesliga. Und da wollen Springeneer und sein Team auch weiterhin ihr Unwesen treiben.

Ein sinnbildliches Spiel

Vom Spielerischen her gehören die Borussen auch definitiv in diese Liga. Komplimente für ihren ansehnlichen Spielstil bekommen die Münsteraner regelmäßig. Wie zuletzt von Frank Wegener, Coach von Eintracht Ahaus. Von der Spielanlage her wäre das eine der besseren Mannschaften der Liga, hielt er fest. Nur waren die Borussen im Spiel gegen die Ahauser eben am Ende leer ausgegangen. "Wir hatten das Spiel unter Kontrolle, haben uns vielleicht aber nicht ganz so viele Chancen erarbeitet", so Springeneer. "Und am Ende verlieren wie die Partie, weil wir zwei Fehler machen."

Und ebenjene Begegnung war irgendwie sinnbildlich für die bisherige Saison. "Mindestens sind wir immer auf dem gleichen Level wie der Gegner - wenn nicht sogar besser", erklärt Springeneer. "Oftmals fangen wir uns aber ein, zwei dumme Dinger, machen vorne die Tore nicht rein und dann verlierst du die Spiele." Woran das liegt, sei für ihn schwer festzumachen. An einer fehlenden Konzentration jedenfalls nicht. "Wir müssen vorne einfach konsequenter sein und hinten noch mehr den Willen zeigen, das Tor zu verhindern", hält er fest. "Ein paar Prozente fehlen dann einfach, um ein Spiel zu kippen."

Beim Spiel gegen die Ibbenbürener SpVgg am kommenden Spieltag wollen er und sein Team nun wieder das Maximum erreichen. "Die Ibbenbürener kennen wir natürlich gut, weil wir damals mit ihnen zusammen aus der Bezirksliga hochgekommen sind", sagt Springeneer. "Das ist ein guter Gegner - auch in spielerischer Hinsicht. Das wird auf jeden Fall ein enges Spiel." 

Anschwitzen, der 32. Spieltag

SV Dorsten-Hardt - RW Deuten (Freitag, 19.30 Uhr)
Dorsten-Hardt bestätigt die starke Rückrunde auch in dieser Begegnung.
Heimspiel-Tipp: 3:1
Springeneer: 1:2

Borussia Münster - Ibbenbürener SV (Sonntag, 15 Uhr)
Auch krass: Seitdem beide Mannschaften in der Landesliga zocken, haben die Borussen kein einziges Aufeinandertreffen mehr für sich entschieden. Drei Partien gab's, dreimal siegten die Ibbenbürener. Letztmalig in der Hinrunde dieser Spielzeit mit 3:1. In der Hinsicht haben Springeneer und seine Kollegen also auch noch richtig etwas gutzumachen.
Heimspiel-Tipp: 2:3: Die ISV entwickelt sich zum Angstgegner für Münster.
Springeneer: 3:1: Maxi Wüst, Paul Sträter und Ansu Nyassi machen die Tore.

FC Epe - Eintracht Ahaus (Sonntag, 15 Uhr)
So langsam kann der FC Epe wohl für die Bezirksliga planen. Bei drei ausstehenden Partien beträgt der Rückstand auf den Nichabstiegplatz neun Punkte. Und bei ebenjenem Planungen spielt Sandro Niemeier anscheinend keine Rolle. Der Torwart, der von Rivale Vorwärts Epe rüberwechseln sollte, entscheidet sich nun doch, bei seinem Verein zu bleiben. Öffnet externen Link in neuem FensterDarüber berichtet die Münsterland Zeitung. Und die Ahauser? Die wollen natürlich nicht nur bis auf einen Punkt an Primus FC Nordkirchen heranrücken, sondern auch Rang zwei weiter festigen.
Heimspiel-Tipp: 0:2: So eindeutig wird das nicht. 
Springeneer: 1:3

SC Altenrheine - Westfalia Gemen (Sonntag, 15 Uhr)
Das muss jetzt eine ziemlich entspannte Situation für den SC Altenrheine sein. Drei Spieltage vor Saisonende haben Marc Wiethölter und seine Truppe den Klassenerhalt dingfest gemacht. Der Coach, den es im Sommer zu Borussia Emsdetten zieht, übergibt Nachfolger Guido Göcke also eine Landesliga-Mannschaft. Jeder andere Ausgang hätte uns aber auch gewundert. Den Bimbam lassen die Altenrheiner deswegen aber keineswegs baumeln. In knapp zwei Wochen steht schließlich das Kreispokalfinale gegen den SV Mesum an. Aber: Als klassenniedrigeres Team hat der SCA im Endspiel nichts zu verlieren. Wie wir also schon sagten: eine ziemlich entspannte Situation.
Heimspiel-Tipp: 4:1
Springeneer: 2:1

Hammer SpVg - Werner SC (Sonntag, 15 Uhr)
Es wäre schon heftig, wenn der Traditionsverein aus Hamm bis in die Bezirksliga durchrutscht. 
Heimspiel-Tipp: 2:1
Springeneer: 0:2

TSG Dülmen - SV Burgsteinfurt (Sonntag, 15 Uhr)
Die nächste Chance für den SV Burgsteinfurt, den Klassenerhalt einzutüten. Ein lauer Sommerkick erwartet die Mannschaft von Christoph Klein-Reesink aber sowieso nicht. Schließlich kämpft die TSG Dülmen weiter unten in der Tabelle ums nackte Überleben. Auf einem Abstiegsplatz befinden sich Ahmed Ibrahim und sein ersatzgeschwächtes Team gerade. Und: Nach dem Hinspiel haben die Burgsteinfurter sowieso noch etwas gutzumachen. Mit 0:2 unterlag der SVB im vergangenen November. 
Heimspiel-Tipp: Der SVB lässt Dülmens Nöte noch größer werden: 1:2.
Springeneer: 0:1

VfL Senden - Eintracht Coesfeld (Sonntag, 15 Uhr)
Um richtig viel geht es in dieser Begegnung nicht mehr. Die Coesfelder stehen als Absteiger bereits fest, für Senden - gerade Vierter - geht in der Tabelle nach oben auch kaum noch etwas. Aber den Blick nach unten werden Rabah Abed und seine Mannschaft noch richten. Im schlimmsten Fall könnten die Sendener im Saisonendspurt sogar noch auf Rang acht abrutschen. Natürlich: Viel ändern würde sich für den VfL trotzdem nichts. Nur fürs Gefühl wäre es bestimmter schöner, Rang vier zu halten.
Heimspiel-Tipp: Für die Punkte muss Senden schuften: 2:1.
Springeneer: 3:0

Vorwärts Wettringen - TuS Haltern (Sonntag, 15 Uhr)
Nun ist es also so weit: Mit einem Sieg gegen den TuS Haltern könnten die Wettringer tatsächlich die Abstiegszone verlassen. Kann man der Fieberkurve von fussball.de vertrauen, war das in dieser Saison noch kein einziges Mal der Fall. Und: Nach zuletzt vier Siegen in Folge und insgesamt neun ungeschlagenen Spielen in Serie ist das auch überhaupt nicht unwahrscheinlich. Und würden die Wettringer am Ende tatsächlich den Klassenerhalt schaffen, muss die Werninghoker Straße ganz klar in die Patrick-Wensing-Straße umgetauft werden. Schlagen wir jetzt einfach mal vor.
Heimspiel-Tipp: 3:1: Vorwärts machten den nächsten Schritt.
Springeneer: 1:1

FC Nordkirchen - spielfrei



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Cher. Laggenbeck 16    58:20 44  
2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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