Ahaus strauchelt nur kurz
von Jakob Hehn
(22.09.24) Ganz so abgeklärt war das nicht von den Ahausern. Dürfte der Eintracht nach dem 4:2 (2:1)-Auswärtssieg bei der anderen Eintracht aus Coesfeld aber egal sein. Zwischenzeitlich fanden die Coesfelder einen Fuß in die Partie und glichen kurz nach der Pause sogar aus. Zum Ende hin machten die Ahauser aber alles klar und kamen mit einem blauen Auge davon.
Für die Gäste startete die Partie gut. Christopher Behrendt traf per Abstauber zur frühen Führung (6.). Wenige Augenblicke später hatte Samir Ismailov die große Chance auf 2:0 zu stellen, scheiterte aber am überragend parierenden Jannis Thentie. Lennart Varwick war später genauer und traf nach Vorlage von Christian Rosing zum zweiten (34.). "Du denkst: Alles gut, der Start nach Maß, was soll uns heute noch passiere?. Doch dann sind wir auf einmal raus", wunderte sich Ahaus' Coach Frank Wegener. Alles roch nach Kontrolle, ehe die Hausherren richtig aufdrehten.
Die Coesfelder wehrten sich und konterten das 2:0 recht schnell. Nach einem Steckpass durchs Zentrum setzte sich Jonas Warmes gegen einen Gegenspieler durch und erzielte den Anschlusstreffer (36.). Auch nach der Pause agierten die Jungs um Patrick Koster ganz anders und deutlich aktiver.
Coesfeld gleicht kurz nach der Halbzeit aus
"Wir sind rausgekommen und waren bis zur 70. Minute klar besser. Ahaus war stehend K.O. Wir hatten später sogar Möglichkeiten auf das 3:2. Die haben aber offensiv so eine Qualität...", sagte Coesfelds Trainer Patrick Koster. Zunächst kam seine Mannschaft durch den Treffer von Ismailov aus dem Gewühl zum Ausgleich (47.). Danach drückte der Aufsteiger auf das 3:2. Doch das wollte einfach nicht fallen. Für Wegener war der Auftritt nach der Pause sehr unverständlich. "Wir waren die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit überhaupt nicht da. Coesfeld hatte große Chancen auf das 3:2", so Wegener.
Doch seine Mannschaft fing sich wieder. Behrendt hatte plötzliche die erneute Führung auf dem Fuß, scheiterte aber zweimal am Innenpfosten. Wenig später machte er es besser. Nach seinem gewonnen Eins-gegen-Eins traf er in die lange Ecke (71.). Kurz vor Schluss machte der Stürmer den Sack mit seinem Dreierpack zu (89.) "Für uns ist es frustrierend. Ein Remis oder sogar ein Sieg war drin. Wir hatten große Möglichkeiten, haben aber auch einige Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt", ärgerte sich Koster abschließend.
Eintracht Coesfeld - Eintracht Ahaus 2:4 (1:2)
0:1 Behrendt (6.), 0:2 Varwick (34.)
1:2 Warmes (36.), 2:2 Ismailov (47.)
2:3 Behrendt (71.), 2:4 Behrendt (89.)




































