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Landesliga 4

Ibbenbüren Maxi Pelle (am Ball) zeigte ein starkes Spiel, konnten die zweite Niederlage im zweiten Spiel allerdings nicht verhindern. Fotos: Lehmann

Senden abgezockt, die ISV noch ohne Durchschlagskraft


Von Malte Greshake

(17.08.25) Nütschts war's für die Ibbenbürener SpVgg auch im zweiten Saisonspiel. Gegen den VfL Senden musste sich die Elf von Trainer Kevin Gütt mit 0:2 (0:1) geschlagen geben - und wartet damit weiter auf den ersten Punktgewinn der noch jungen Saison. "Wir verlieren das, weil wir schlechter waren", bilanzierte Gütt ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. "Vielleicht kam der Gegner einfach noch zu früh in der Saisonphase, in der wir gerade stecken."

Zumindest in Sachen Defensivspiel läuft es bei der ISV aber schon rund. Grundsätzöich standen beide Teams ordentlich und ließen kaum etwas zu. Bis eben für Senden dieser eine Moment kam: Nach einem Foul an Ali Shinawi legte sich Sendens Spielmacher den Ball aus 17 Metern zurecht und jagte den Freistoß unhaltbar in die Torwartecke (10.). "Ein schönes Tor", meinte Gästetrainer Rabah Abed - und fügte noch hinzu: "Eigentlich wäre Ali vor seinem Foul durch gewesen. Da kann man auch Rot geben." Doch mit Elf-gegen-Elf ging es weiter. Ansonsten gab's bis zur Pause viel Mittelfeld-Geplänkel. Die ISV forderte noch Elfmeter, als Daniel Kammerzell im Sendener Sechzehner gelegt wurde. "Kein Muss-Ding, aber man kann ihn geben", so Gütt. Mehr passierte aber nicht.

ISV drückt, Senden trifft

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Hausherren - zumindest in der Offensive - ein paar Gänge hoch. "Wir haben uns viel im letzten Drittel erarbeitet", sagte Gütt. "Aber es war nicht zwingend genug. Falsche Entscheidungen, wir dribbeln zu viel, die Boxbesetzung stimmt nicht." Gefährlich wurde es so kaum vor dem Tor von VfL-Keeper Marvin Kemmann.

Ganz anders die Gäste. Senden kombinierte sich immer wieder gefällig nach vorne und legte sich den Gegner zurecht. Aljoscha Kottenstedde traf den Ball aus kurzer Distanz nicht richtig, Bruno Geister scheiterte per Schlenzer am glänzend reagierenden ISV-Keeper Jason Breulmann. Doch dann schlugen die Sendener eiskalt zu: Eldin Celebic flankte auf den zweiten Pfosten, dort lauerte erneut Shinawi und drückte den Ball zum 2:0 ins Netz (63.).

"Danach war's für uns ein Durchhalten", meinte Abed. Das gelang seinem Team souverän. "Am Ende war es nicht glanzvoll, aber wir haben wieder zu null gespielt. Damit bin ich zufrieden." Zwei Siege stehen für den VfL nun zu Buche, auch wenn Abed den Saisonstart noch als "verhalten" einordnet. Die ISV dagegen steht mit leeren Händen da. "Defensiv war das voll in Ordnung", fand Gütt. "Aber nach vorne fehlt uns die Durchschlagskraft. Wir müssen gucken, dass wir vom Kopf her schneller werden und einfache Entscheidungen treffen."

Ibbenbürener SpVgg – VfL Senden 0:2 (0:1)
0:1 Shinawi (10.), 0:2 Shinawi (63.)

Ali Shinawi (l.) traf doppelt für den VfL Senden.


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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
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2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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