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Landesliga 4

Nach Castelles Einwechslung kommt der VfL Senden ins Rollen


Von Malte Greshake

(07.09.25) Ja, am Ende stand ein deutlicher 3:0 (0:0)-Heimsieg an der Buldener Straße auf der Anzeigetafel. Doch ein Spaziergang war's für den VfL Senden gegen den Werner SC sicher nicht gewesen. "Es war das erwartete schwere Spiel", stellte VfL-Trainer Rabah Abed fest. Denn besonders in der ersten Halbzeit hatte der Werner SC dem Favoriten das Leben schwer gemacht.

"Ich war überrascht, wie hoch uns Werne gepresst hat", staunte der Coach. "Das kommt bei uns zuhause selten vor, dass Gegner so herangehen. Wir haben eine Zeit gebraucht, um uns andere Lösungen einfallen zu lassen." In dieser Phase leistete sich der VfL viele Ballverluste, es entwickelte sich ein von Zweikämpfen geprägtes Spiel. Erst nach rund 25 Minuten fanden die Sendener besser in die Partie, hatten mehr Ballbesitz und kamen über Konter zu Möglichkeiten. Joshua Kottenstede verpasste das mögliche 1:0, und auch Noah Tatari konnte eine vielversprechende Szene nicht sauber ausspielen. Gefährlich wurde es auf der anderen Seite vor allem bei Standards. Zudem musste VfL-Keeper Marvin Kemmann einen Distanzschuss stark parieren.

Eine Einwechslung ist entscheidend

Nach der Pause stellte Abed um und brachte Tim Castelle, der sofort für frischen Schwung sorgte. "Er hat wieder viele gefährliche Szenen eingeleitet", lobte ihn der Coach. Währenddessen hielten Robin Stallmeier und Marvin Tjaden Werner-Stürmer Jannik Prinz weiter erfolgreich vom Tor fern. Das zahlte sich aus - und vorn schlug Senden endlich zu.

Nach einer Ecke legte Castelle den Ball clever in den Rückraum, von wo aus Joshua Dabrowski den Ball wuchtig ins Eck schweißte (69.). Acht Minuten später erhöhte Kottenstede, der nach einem Castelle-Angriff und Ali Shinawis geblocktem Abschluss per Kopf abstaubte (77.). Und die Entscheidung folgte kurz darauf: Castelle spielte dem aufgerücktem Gegner einen feinen Ball in Rücken - und Mohamad Fakih vollendete zum 3:0 (81.).

Werne hätte zwei Minuten später noch einmal zurückkommen können, doch Kemmann rettete erneut stark. Auf der anderen Seite vergab Matthias Althaus allerdings auch noch die Möglichkeit, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schreiben. "Der Sieg ist deshalb in der Höhe völlig in Ordnung", resümierte Abend. "Mit der Leistung bin ich einverstanden." Ja, und die Tabellenführung behalten die Sendener dazu natürlich auch noch...

VfL Senden - Werner SC     3:0 (0:0)
1:0 Dabrowski (69.), 2:0 Kottenstede (77.),
3:0 Fakih (81.)



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