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Oberliga Westfalen

Intensiver Arbeitstag: Eintrachts Nils Woltering.

Woltering als Zünglein an der Waage


von Christian Lehmann

(15.03.15) Sein erstes Rückrundenspiel von Beginn an bestritt Eintracht Rheines Nils Woltering bei der SpVgg Erkenschwick. Bei seinem Startelf-Comeback stand der FCE-Allrounder mehrfach ungewollt im Fokus. Obwohl sich die Eintracht am Stimberg trotz einer 2:0-Führung und 30-minütiger Überzahl noch mit einem 2:2 (1:0)-Remis begnügen musste, waren die FCE-Verantwortlichen gegen die daheim bärenstarke Spielvereinigung hinten raus mit dem einem Punkt zufrieden. "Im Vergleich zum Derby letzte Woche war das eine deutliche Leistungssteigerung", lobte Co-Trainer Sebastian Möllers. "Es ist aber schon bitter, wenn man mit 2:0 führt und in Überzahl ist."

In Überzahl agierten die Gäste ab der 57. Minute, weil Erkenschwicks Lukas Opiola von Woltering gehalten worden war und sich mit einem Ellbogenschlag aus der Umklammerung löste. Und in Führung lag die Eintracht, weil Jule Hölscher - noch so ein Rückserien-Startelfdebütant - in der 17. Minute nach Flanke von Omar Guetat und Finte von Timo Scherping die 1:0-Führung gesetzt und Scherping diese kurz nach der Pause ausgebaut hatte (71.). "Nur" 2:0 für den FCE stand es, weil Hölscher das Lattenkreuz getroffen (22.) und einige vielversprechende Kontersituationen nicht in Tore umgemünzt worden waren. Allerdings war auch Alex Noack im Kasten der Eintracht nicht ganz beschäftigungslos, gerade in den letzten Minuten vor der Pause hatte er seinem Team die Null gehalten.

Das klappte nicht mehr, nachdem die Erkenschwicker auf Dreierkette umgestellt und immer mehr Druck ausgeübt hatten. Deniz Batman staubte zum 1:2 ab (79.), ehe Woltering seinem Team mit ungeschicktem Zweikampfverhalten gegen Erkenschwicks Captain Nils Eisen im Strafraum einen Bärendienst erwies. Den fälligen Elfmeter verwandelte Goalgetter Stefan Oerterer (2:2/85.). Der nachfolgende offene Schlagabtausch brachte keinen Ertrag mehr. 

SpVgg Erkenschwick - FC Eintracht Rheine     2:2 (0:1)
0:1 Hölscher (17.), 0:2 Scherping (71.),
1:2 Batman (79.), 2:2 Oerterer (85./FE)
Rote Karte: Erkenschwicks Opiola (57./Tätlichkeit)



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