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Oberliga Westfalen

Oskar Ricken und der FCE kamen in Paderborn mächtig unter die Räder.

Ein verkorkster Abend

 
von Fabian Renger


(15.12.18) Schlechte Spiele hatte der FC Eintracht Rheine in dieser Saison schon mehrere. Fünf Gegentreffer, vier Gegentore, teils desaströse Auftritte: Sollte zwar nicht, aber das kann ja alles auch mal vorkommen. Doch das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des SC Paderborn stellte jegliche Niederlagen dieser Saison in den Schatten. Gleich mit 1:8 (0:4) kamen die Rheinenser dabei unter die Räder. Ausreden suchten die Verantwortlichen im Nachgang keine.

Björn Laurenz, Co-Trainer des FCE, hätte das böse Endresultat eventuell auf die angespannte Personallage schieben können. Schließlich begann der nasskalte Ausflug an die Pader schon mies. Luca Meyer verletzte sich kurzfristig beim Warmmachen, das System musste kurzerhand umgestellt werden. In der Pause war auch für Kevin Grewe notgedrungen Schicht im Schacht, seinen Zeh hatte es in Mitleidenschaft gezogen. Das alles passte zu diesem Abend. Aber solche Ausreden ziehen bei acht Kirschen natürlich nicht. Das wusste auch Laurenz.

"Wir hatten trotzdem elf gute Spieler auf dem Platz!"

"Wir hatten trotzdem elf gute Spieler auf dem Platz", strich er klar heraus. Das Problem der Emsstädter: Gleich nach sieben Minuten lagen sie mit zwei Gegentreffern ins Hintertreffen geraten. Sergio Gucciardo hatte doppelt gebutzt für den SCP. Ein herber Nackenschlag für das sowieso schon arg strapazierte Gemüt der Eintracht. Fünf der vergangenen sechs Spiele hatte die Truppe verloren, in vier sich vier oder mehr Gegentore gefangen.

Da waren weitere zwei frühe Rückschläge natürlich nicht gerade gut für die Steigerung des Selbstbewusstseins. Das Problem: Es war wenig davon zu spüren, dass da überhaupt noch etwas von vorhanden ist. "Wir haben kein Aufbäumen geschafft und uns unserem Schicksal ergeben", schilderte Laurenz seine Eindrücke. "Kämpfen oder grätschen kann man aber eigentlich immer ..." Aber auch davon sei wenig von zu sehen gewesen.

Einigeln wäre vielleicht besser gewesen...

Rein fußballerisch mümmelte sich der FCE indes auch nicht einfach nur hinten ein, stand auch nicht besonders tief und überließ den Gastgebern so Räume, die die eiskalt ausnutzten. "Das entspricht nicht unserem Naturell", so Laurenz. Das hätte vielleicht die Gegentorflut gegen die spielfreudigen, flinken Paderborner etwas eindämmen können. Nun: So nahmen die Dinge dann schließlich ihren gnadenlosen Verlauf. Dass Leon Varelmann nach einem Eckball von Viktor Braininger immerhin noch den Ehrentreffer per Kopf erzielte, war schlussendlich bloß Makulatur.

Der abschließenden Einordnung des FCE-Trainerassistenten, der das Match als "schlechtestes Saisonspiel" bezeichnete, gibt's wohl nichts hinzuzufügen. 2019 kann eigentlich nur alles besser werden.

SC Paderborn U21 II - FC Eintracht Rheine 8:1 (4:0)
1:0 Gucciardo (2.), 2:0 Gucciardo (7.)
3:0 Karimani (38.), 4:0 Dogan (44.)
5:0 Bertels (47.), 6:0 Karimani (60.)
7:0 Bertels (70.), 8:0 Brodersen Salvador (74.)
8:1 Varelmann (83.)



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