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Oberliga Westfalen

Für Mirko Janning (am Boden) und den FC Eintracht Rheine könnte es in der neuen Saison eine etwas andere Oberliga Westfalen geben.

Moduswechsel in der Oberliga?


von Christian Lehmann

(03.05.21) Die Erfahrungen der vergangenen beiden Spielzeiten haben gezeigt, dass es womöglich neue Modelle und Ideen braucht, um auch unter dem Einfluss der Corona-Pandemie einen regulären Spielbetrieb zu gewährleisten. Eine weitere abgebrochene Saison wäre nicht nur aus Sicht des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen ein Desaster. Aus diesem Grund erwägt der Verband in der kommenden Spielzeit offenbar einen Moduswechsel in der Oberliga Westfalen. Darüber berichten jedenfalls unter anderem die Westfalenpost und die Neue Westfälische.

Aktuell gehen in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse in Westfalen 21 Teams an den Start. Sollte aus der Regionalliga ein West-Team am Ende der Saison den einen Abstiegsrang belegen (Rot-Weiß Ahlen, der SV Lippstadt oder die Sportfreunde Lotte sind noch in der Verlosung), würden es in der kommenden Spielzeit 22 sein. Zu viele, um eine reguläre Saison mit Hin- und Rückspielen durchzupeitschen, meinen viele. In einer Video-Konferenz mit den Vereinsvertretern hat der Verband daher zwei Modelle angeregt, um die Anzahl der Spiele zu reduzieren.

Zwei Modelle stehen im Raum

Modell eins sieht eine Einfachrunde im Modus "Jeder gegen Jeden" vor, Modell zwei eine Zweiteilung der Liga nach geografischen Gesichtspunkten. An beide Szenarien würde sich anschließend eine Auf- und Abstiegsrunde anschließen. Die Pläne sollen bei einer weiteren virtuellen Zusammenkunft im Mai konkretisiert werden. FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders ließ sich derweil noch nicht aus der Reserve locken. Gegenüber "fupa.net" sagte der Funktionär lediglich: "Wir wissen noch nicht, welche Konzepte wir benötigen und wann wir wieder spielen können. Vielleicht starten wir erst Anfang September." 

Bei den Trainern sorgen die Pläne für unterschiedliche Reaktionen. Cihan Tasdelen, Trainer des FC Eintracht Rheine, sagte gegenüber "Reviersport": "Mit 22 Mannschaften und der damit einhergehenden Anzahl von Spielen wären die Spieler überfordert. Für die Vereine und für die Spieler ist das eine ganz große Herausforderung, nach so einer langen Pause in eine Saison mit 40 oder mehr Spielen zu starten. Die Idee mit der Einfachrunde finde ich persönlich nicht schlecht. Vielleicht wäre es noch besser, wenn man die Staffel aufteilt und Hin- und Rückspiele macht. Dann würden vor allem die finanziell angeschlagenen Vereine von den kürzeren Anfahrtswegen profitieren. Ebenfalls würden sich die Revierderbys häufen, was immer auch ein Zuschauermagnet ist. Das wäre eventuell reizvoller, als wenn wir irgendwo im Sauerland spielen müssen."

Christian Britscho von der SG Wattenscheid 09 sieht die Dinge ein wenig anders: "Wenn es nach mir ginge, würde alles so bleiben, wie es war. Mit Sicherheit ist ein neuer Modus auch spannend, aber wenn wir den Schritt in diese Richtung gehen, müssen wir alle aufpassen, den Sport nicht komplett auf den Kopf zu stelle", sagte er den Kollegen vom "Reviersport". Andrius Balaika, Coach der TSG Sprockhövel, erklärt hier: "Eine Aufteilung der Liga halte ich persönlich für eine schlechte Idee. In einer Staffel mit zehn oder elf Mannschaften kommt man sich vor, als ob man in der Kreisliga spielt, in der man nicht genug Mannschaften zusammen bekommen hat. Die Oberliga ist die höchste Amateurklasse und ich denke, dass das Interesse der Öffentlichkeit abnehmen wird, wenn man die Liga zweiteilt. "

Teamcheck Oberliga Westfalen



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2    SV Mauritz 06 17    72:11 46  
3    SG Sendenhorst 17    48:12 46  
4    VfL Billerbeck 18    46:18 43  
5    1. FC Gievenbeck II 17    62:13 42  

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