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Oberliga Westfalen

VIER ZU VIER - NACH NEUNZIG PLUS ELF...


von Fabian Renger

(18.04.22) Ganze 14 Minuten spielte FC Eintracht Rheines Yannic Kreutzkämper in der Hinrunde. Oftmals stoppten ihn Verletzungen. Auch im neuen Kalenderjahr war er ständig wieder raus. Zuletzt sammelte er in A-Liga-Reserve des FCE Spielpraxis und dank einiger Treffer auch Selbstbewusstsein. Nun ging es für Rheine zum ASC Dortmund. Es war ein furchtbar wildes Spiel. Nach einer knapp viertelstündigen Nachspielzeit stand unterm Strich ein 4:4 (0:2)-Remis. Rheines Held des Tages? Korrekt: Kreutzkämper! In der 85. Minute kam er rein. Beim Stand von 4:2 für den ASC. Und zack: Kreutzkämper traf zweimal. Den 4:4-Ausgleichstreffer wohlgemerkt in der 101. Minute. Wild. Absolut wild.

Rollen wir der Einfachheit halber das Feld aber vorne auf. Mit dem Rückstand zur Pause waren die Gastgeber noch gut bedient. Dabei hatte das Spiel für den Gast gar nicht gut begonnen. Früh musste Mirko Janning raus, er hatte sich die Rippen geprellt. Gar nicht schön. Das warf der FCE aber keineswegs um. Paul Dressen schloss trocken in die kurze Ecke ab - Rheines 1:0 (12.). Colin van den Berg erhöhte, nachdem Viktor Maier einen Ball von Außen gut reingeflankt hatte (15.). Gino Lago-Bentrom und auch van den Berg hatten aussichtsreiche Abschlussgelegenheite. Die wohl dickste gehörte jedoch Maier, der einschussbereit war, aber wohl elfmeterreif gelegt wurde. Der Pfiff des Referees Nils Hasse blieb zur Verwunderung der Eintracht aus. Hmm.

Rheine verliert den Faden

"Mit der 46. Minute dreht sich das Spiel dann komplett", erklärte Rheines Coach Rainer Sobiech. Seine Elf verlor hernach komplett den Faden, arbeitete nicht mehr gut gegen den Ball, kam kaum noch zu Kontersituationen. Rheine hatten keinen Zugriff mehr aufs Match. Und ehe sich die Gäste versahen, lagen sie hinten. Tim Kallenbach verkürzte (62.), dann jubelte Dortmunds Super-Stürmer Maximilian Podehl zweimal (64./75.) und schließlich verwandelte Nils da Costa Pereira einen Foulelfmeter (85.). 4:2. Das Spiel schien gegessen.

Auf Anraten seines Co-Trainers Jan Stromberg kam Kreutzkämper für Mick Schüttpelz ins Spiel. Ein goldrichtiger Schachzug. Das 4:3 erzielte der Joker nach einem langen Diagonalball und einem Abstimmungsfehler in der ASC-Hintermannschaft (87.). Dem 4:4 war ein verlängerter hoher Ball vorausgegangen (90+11.). "Das freut mich besonders für ihn", kommentierte Sobiech, der die Moral seiner Elf als außergewöhnlich einstufte.

Nach dem 4:4 war übrigens noch lange nicht Schluss. Beide Mannschaften hatten das Visier weiter offen, es ging noch ein paar Minütchen munter weiter. Warum es so lange ging, war (leider) der Verletzung eines Dortmunders samt anschließendem Krankenwagen-Einsatz geschuldet.

ASC Dortmund - FCE Rheine 4:4 (0:2)
0:1 Dreesen (12.), 0:2 Van den Berg (15.)
1:2 Kallenbach (62.), 2:2 Podehl (64.)
3:2 Podehl (75.), 4:2 Da Costa Pereira (85./FE)
4:3 Kreutzkämper (87.), 4:4 Kreutzkämper (90+11.)



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