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Oberliga Westfalen

Rainer Sobiech (r.) - hier neben Viktor Maier - und der FCE sind in der Aufstiegsrunde weiter ungeschlagen.

Dreesen ist on fire


von Fabian Renger

(24.04.22) Paul Dreesen hat das, was man wohl gemeinhin als Lauf bezeichnet. Im dritten Spiel der Aufstiegsrunde gelang dem Spieler des FCE Rheine sein dritter Treffer. Zwar reichte seine Hütte gegen die SF Siegen letztlich nicht für einen Dreier, dennoch musst du dich erstmal so stark durchsetzen wie Dreesen es nach 27 Minuten getan hat. Unterm Strich endete die Begegnung 1:1 (1:0).

Bleiben wir beim 1:0 der Eintracht. Gino Lago-Bentron schlug einen tiefen Ball in Richtung des Siegener Kastens. SFS-Torwart Christoph Thies eilte aus seinem Kasten und klärte an der 16er-Kante im Kungfu-Style - allerdings landete die Kugel vor den Füßen von Julius Hölscher. Der spielt bekanntlich für den FCE. Alarm ist meistens vorprogrammiert für den Gegner, wenn er den Ball hat. Auch diesmal. Hölscher bediente den völlig blank postierten Dreesen in der Box, der zog einen gefühlt drei Köpfe größeren Siegener Verteidiger auf sich und ins Eins-gegen-Eins. Dreesen schüttelte ihn lässig ab und traf vom rechten Fünfmeter-Eck aus schließlich mithilfe des linken Innenpfostens zur Führung. Kann man mal machen, sich da so vorbei wuseln. [s. Video unten, ab 1:12:20 Minuten etwa]

Das Resultat passte so. "Wir hatten alles im Griff", berichtete FCE-Coach Rainer Sobiech. Die Gäste sind sehr groß gewachsen, physisch stark. Da musste Rheine mächtig ackern, tat dies aber ganz gut. Siegen kreierte maximal Halbchancen, die größte Gelegenheit des FCE vor der Pause gehörte Timo Scherping, der die Murmel dann aber am linken Pfosten vorbei setzte.

"Die eine oder andere Unachtsamkeit"

Im zweiten Abschnitt begann der FCE, nachlässig zu werden. Als schlörig bezeichnete Sobiech die Vorstellung. "Da war die eine oder andere Unachtsamkeit drin", so der FCE-Cheftrainer. Nach "völlig unnötig geschenkten Eckball" (Sobiech) glich Till Hilchenbach irgendwie folgerichtig für die Gäste aus (60.). In der Folge entwickelte sich ein Auf und Ab ohne die allergrößen Spektakel-Torchancen. Die größte hatte Rheines Fabian Kerelaj, als ihm Hölscher assistierte, aber der Ball etwas zu sehr in seinen Rücken kam. Nix war's mit dem relativ späten Glück (79.).

Eines war Sobiech dann noch wichtig: Dem Schiri-Gespann zu danken. Dr. Philip Roedig sowie seine Assistenten Moritz Ludorf und Markus Töpfer überzeugten ihn. "Das war eine sehr angenehme Spielleitung", lobte Sobiech. Das geben wir gerne weiter.

FCE Rheine - SF Siegen 1:1 (1:0)
1:0 Dreesen (27.), 1:1 Hilchenbach (60.)



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4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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