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Oberliga Westfalen

Nao Oriyama (li.) stürzte mit den Sportfreunden Lotte den Ligadritten aus Rhynern aufgrund einer bemerkenswerten Defensivleistung. Foto: Rolf Grundke/Rolfinaction

Lotte entschädigt spät


Von Luca Adolph

(05.12.22) Nass, kalt und dann auch noch ein chancenarmes Spiel. Die 266 Zuschauer waren im Stadion am Lotter Kreuz relativ bedient, denn die Partie zwischen den Sportfreunden Lotte und Westfalia Rhynern war eher defensiv geprägt. Alle, die es mit Lotte hielten, kamen in der Schlussphase aber doch noch auf ihre Kosten. Geduldige Sportfreunde netzten nämlich noch ein und entschädigten spät mit einem krachenden 2:0 (0:0)-Erfolg.

Wohl nur für die, die irgendwann mal selbst in der Abwehr unterwegs waren, war die Oberliga-Begegnung an der Jahnstraße ein Genuss. Offensiv war bei den beiden Teams nämlich nicht viel los. Dafür wurden sie hinten einfach zu gut geschult. Eine im Verhältnis gefährliche Rhynern-Ecke trudelte durch den Strafraum. Lotte versuchte sich hingegen ein paar Mal aus der Distanz – ohne Erfolg. "Das sind die Oberliga-Spiele, in denen es auf die defensive Kompaktheit ankommt. Wenn man Rhynern vor dem Spiel mit uns vergleicht, haben sie genauso viele Tore wie wir geschossen, jedoch nur etwa die Hälfte an Gegentreffern bekommen. Das ist oft der Schlüssel", hob SF-Übungsleiter Fabian Lübbers hervor.

Erfolgreich durchgeblitzt

Alle, die also daran dachten, das Lotter Kreuz schon zu verlassen, schoss es zehn Minuten vor Toressschluss doch noch aus ihren Sitzschalen hoch. Schließlich haben sich geduldige Hausherren tatsächlich noch belohnt. Bei einem Einwurf von der rechten Seite kombinierten sich Angelos Kerasidis, Niklas Determann und Sergio Gucciardo brillant durch die Menge. Hierauf folgte ein Doppelpass zwischen Fatlum Elezi und Gucciardo. Danach schloss Elezi fantastisch im langen Eck ab und setzte wirklich noch zum Jubel an (80.).

Einen Freistoß aus gut 25 Metern galt es für Lotte anschließend noch zu überstehen. Rhynern verfehlte jedoch das Ziel (89.). Die letzte lange Kirsche fing Lottes Julian Frommann mit der Birne ab und leitete damit für Burinyuy Nyudyine zum Gegenstoß ein. Zwei Gegenspieler machte er noch nass und sorgte mit seinem Treffer folglich für die Entscheidung (90.). "Definitiv kein Spiel für die Zuschauer, weil kein Team ein Chancenfeuerwerk abgefackelt hat. Am Ende des Tages waren wir aber zwei Tore besser und haben einfach die Chancen genutzt, die sich uns aufgetan haben", analysierte Lübbers.

Sportfreunde Lotte – Westfalia Rhynern     2:0 (0:0)
1:0 Elezi (80.), 2:0 Nyuydine (90.)



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