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Oberliga Westfalen

Rettete Vreden einen Punkt: Kilian Heisterkamp (l.). Foto: Greshake

Alles gut im Kopf: Vreden hat den richtigen Fokus


von Fabian Renger

(19.09.22) Dreimal hatte die SpVgg Vreden zuletzt in Folge verloren, viermal hintereinander keinen Sieg geholt. Und dann führte die Reise auch noch zum Tabellenführer Westfalia Rhynern. Au Backe. Das hätte richtig böse enden können. "Wenn du dann zum Spitzenreiter fährst - dann hätte sich keiner was ausgerechnet, wenn du eine Umfrage gestartet hättest", wusste SpVgg-Coach Engin Yavuzaslan um diese Herkulesaufgabe. Tja. Doch es ging wirklich gut. Seine Elf verkaufte sich absolut teuer und holte einen Achtungserfolg. Nach dem Abpfiff stand ein torloses Remis auf der Anzeigetafel.  Respekt! Allerdings wäre es zum Ende hin beinahe nochmal brenzlig geworden, aber da war ja noch Kilian Heisterkamp im Weg...

Zwei Innenverteidiger der Gäste hatten in der tiefsten Nachspielzeit - es lief Minute 93 - einmal nicht die selbe Sprache gesprochen. Ein Ball rutschte durch. Rhynern schloss ab. Kilian Heisterkamp warf sich mit letzter Kraft in den Abschluss und blockte noch gerade so ab. Glück gehabt. Sonst hätte Vreden 0:1 verloren. Und wäre aufgrund des Zeitpunkts wohl endgültig kaputt im Kopf gewesen.

Doch so war es definitiv ein Punktgewinn. Wenngleich die Hausherren sich selbst dezimierten. Felix "Mense" Mensing, aktuell eh in bestechender Form, war auf dem Weg in Richtung des Tores der Gastgeber und wurde von Tim Neumann dabei gestoppt. Notbremse. Das gab glatt Rot (20.). Eine Mannschaft wie Rhynern weiß damit natürlich umzugehen. Vreden wusste das aber auch. "Wir waren hochkonzentriert", lobte Yavuzslan seine Männer für ihren Fokus. Sie seien mit einer positiven Lockerheit ins Match gegangen, was dabei half, Situationen auch mal cool und erfahren zu lösen.

Rhynern sei so kaum zur Entfaltung gekommen, fand Yavuzaslan. Seine eigene Elf hatte durch Romario Wiesweg, Maxi Hinkelmann oder Samir Ismailov (Startelfdebütant) hier und da gefährliche Offensivaktione in petto. Zum kompletten Coup reichte es jedoch nicht. Aber ein Punkt war ja letztlich auch okay. Und das erste Mal die Null gehalten zu haben in dieser Spielzeit - ja, es gibt Schlimmeres.

Westfalia Rhynern - SpVgg Vreden 0:0
Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Rhnyerns Tim Neumann (Notbremse/20.)



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