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Oberliga Westfalen

Bild mit Symbolkraft, wie Montasar Hammami hier dreinschaut. Fotos: Lehmann

Jetzt hat der FCE den Salat


Von Fabian Renger

(20.05.24) Woche um Woche zerbröselte der Vorsprung des FC Eintracht Rheine zuletzt. Immer wieder gab es Matchbälle. Zuletzt war zweimal der Fußballgott nicht auf Rheines Seite, als es jeweils bittere Pleiten in der Nachspielzeit gegeben hat. Nun war im Heimspiel gegen die Spvgg Erkenschwick die Ausgangslage abermals unkompliziert: Ein Punkt hätte schon zum Klassenerhalt gereicht. Das ist aber mal sowas von daneben gegangen. Der FCE unterlag mit 1:5 (0:4). Die Art und Weise vor der Pause war erschreckend.

"Unser Schwerpunkt lag in der ganzen Woche darauf, Konter zu verhindern und selbst in Konter zu kommen", berichtete FCE-Trainer Christian Hebbeler. "Und dann liegst du 0:4 hinten und hast vier Konter bekommen." Nico Berghorst (8./24./36.) und Stefan Oerterer (28.) waren die Torschützen. Hilfe.

Dabei wäre sogar vielleicht mehr drin gewesen, wenngleich das ziemlich abstrus klingt. Beim Stand von 0:1 hatten sowohl Jonas Burke als auch Timon Schmitz jeweils eine richtig große Möglichkeit zum Ausgleich auf dem Schlappen. Doch wenn du selbst aus zwei Metern die Kugel nicht über die Linie bugsiert bekommst - puuh. Rafael Hester, Keeper der Schwicker, war allerdings auch mehrfach mit einer glänzenden Parade zur Stelle.

Zweite Halbzeit deutlich stimmiger

Zur zweiten Halbzeit stellte Hebbeler um. Von der Fünferkette switchte er auf eine Viererreihe. "Wir waren viel griffiger", so der Coach, der zugleich einräumte, in der ersten Halbzeit aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Und das meinte er nicht nur systemtechnisch, sondern auch einige Spieler, die spielten, die er wohl besser nicht hätte aufstellen sollen. "Wofür ich nicht verantwortlich bin, sind Laufbereitschaft und Zweikampfführung..."

Im zweiten Abschnitt stimmte das Engagement jedoch. Das Motto lautete Schadensbegrenzung. "Das haben wir über weite Strecken sehr ordentlich gemacht", fand Hebbeler. Selbst als Adrian Knüver glatt Rot sah (Foulspiel/57.), ging der Auftritt. "Auch mit einem Mann weniger haben wir Erkenschwick extrem eingeschnürt, aber der Ball will einfach nicht rein", so Hebbeler. Einzig Colin van den Berg traf zum 1:4 (76.). Später sorgte Moritz Isensee für den 1:5-Endstand (86.).

Pokalfinale zur Unzeit

Damit steht am nächsten Sonntag für den FCE die lange Auswärtsreise zu den SF Siegen an. Ein Remis braucht es für den Klassenerhalt. Wieder würd also ein Punkt reichen. Ob das gut ist? Abwarten. Hebbeler: "Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht und müssen uns da irgendwie wieder selbst rausholen." Brünninghausen spielt zeitgleich daheim gegen Finnentrop und braucht definitiv einen Sieg. Ach ja: Donnerstag spielen die Rheinenser übrigens noch ihr Kreispokalfinale gegen den TuS Laer. Das kommt definitiv zur Unzeit. 

FCE Rheine - Spvgg Erkenschwick 1:5 (0:4)
0:1 Berghorst (8.), 0:2 Berghorst (24.)
0:3 Oerterer (28.), 0:4 Berghorst (36.)
1:4 Van den Berg (76.), 1:5 Isensee (86.)
Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Rheines Adrian Knüver (57.)

Der Schwicker Anhang war zahlreich vertreten wie eh und je. 480 Zuschauern waren am Delsen.


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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SV Mauritz 06 30    129:28 83  
2    FC Nordwalde 30    92:27 77  
3    SG Sendenhorst 31    91:28 77  
4    Germ. Hauenhorst 30    87:30 76  
5    VfL Billerbeck 30    88:28 71  

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